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KKB: Feuerwehr mit neuen Brandschutz-Anzügen

Das KKB hat die Schutzanzüge und das Funksystem der Betriebsfeuerwehr modernisiert.

Die Betriebsfeuerwehr der NOK-Kraftwerke Beznau betreut neben dem Kernkraftwerk auch das Wasserkraftwerk Beznau, das neue Wehrkraftwerk sowie die Gasturbinenanlage Döttingen. Modernste Fasern und neu entwickelte Membranen schützen in Zukunft die 71 Angehörige der Feuerwehr (AdF). Die neue rot-gelbe Schutzbekleidung ersetzt die dunkelblauen Anzüge, welche nach rund elf Einsatzjahren Abnützungs- und Alterungserscheinungen aufwiesen.

Der neue Brandschutzanzug besteht aus einem Ganzkörper-Kombi und einer darüber zu tragenden Jacke und kostet pro Stück rund 1300 Franken. Als Aussenmaterial werden Nomex-, Kevlar- und Antistatikfasern verwoben, welche bis 370 ° C hitzebeständig sind. Die Bekleidung ist dadurch auch bedeutend leichter, angenehmer zu tragen und bietet auf dem Brandplatz und im Verkehr beste Sichtbarkeit. Als besonderen Vorteil der helleren Farben hebt Feuerwehrkommandant Markus Meier hervor, dass z.B. Oelflecken und andere brennbare Flüssigkeiten jetzt sofort sichtbar sind. "Damit kann verhindert werden, dass der Anzug selbst in Brand gerät", meint Meier zur deutlichen Verbesserung. Die rückseitige Aufschrift "Betriebsfeuerwehr NOK Kraftwerke Beznau" soll nicht nur den Corpsgeist ausdrücken, sondern bei Übungen und im Ernstfall klare Verhältnisse schaffen.

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Feuerwehr- kommandant Markus Meier (vordere Reihe, 2. vl.) und sein Corps anlässlich der Neueinkleidung am 8. Januar 2008.

Neue Funkgeräte

Als weitere Neuerung ist seit diesem Januar auch ein neuer Feuerwehrfunk im Einsatz. Er ersetzt das ausgediente und teils reparaturanfällige alte System. Das Rückgrat bilden drei Basisstationen verteilt über das ganze Areal des KKB. Acht Geräte sind fix auf den Fahrzeugen stationiert. Die Einsatzkräfte verfügen über 30 Handfunkgeräte, die an speziellen Ladestationen dauernd einsatzbereit gehalten werden. Für die Verbindungen zu Polizei und anderen Stellen steht ein zweites Funksystem bereit.

Mit diesen bedeutenden Investitionen konnte die Betriebsfeuerwehr in den Bereichen Schutz und Kommunikation auf den neuesten Stand der Technik aufgerüstet werden. Die AdF zeigten sich anlässlich der Neueinkleidung vom 8. Januar sichtlich erfreut über die neue Ausrüstung.

Weitere Auskünfte:

Hansjörg Schnetzer, 056 266 71 11

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