HomepageNavigationPage ContentContactSitemapSearchMain Navigation
medien_en_746x221

Optimierung des Wasserkraftwerkes Russein

Die Axpo Studie „Stromperspektiven 2020“ zeigt, dass sich ohne zusätzliche Produktionskapazitäten in absehbarer Zeit eine landesweite Stromversorgungslücke abzeichnet. Vor diesem Hintergrund stehen die schweizweiten Untersuchungen der Nordostschweizerischen Kraftwerke AG (NOK) im Bereich der Wasserkraft. Durch Optimierung und Ausbau von vorhandenen Anlagen sollen künftig zusätzliche elektrische Leistung und Energie bereitgestellt werden. Eine interessante Möglichkeit der zusätzlichen Stromgewinnung aus erneuerbarer Energie zeigt sich beim bestehenden Kraftwerk Russein auf dem Gebiet der Gemeinden Disentis/Mustér und Sumvitg.

Das Kraftwerk Russein liefert seit 1947 zuverlässig Energie. Aus einer kürzlich erstellten Studie der Hydro Surselva AG (HSAG) geht hervor, dass diese Nutzung einheimischer, erneuerbarer Energie optimiert und damit ein wertvoller Beitrag an die zukünftige Sicherstellung von elektrischer Energie geschaffen werden kann.  

In diesem Zusammenhang steht das Projekt „Russein“. Es beinhaltet die Optimierung der Wasserkraft beim bestehenden Kraftwerk Russein mittels zusätzlicher Fassungen von Seitenbächen, Überprüfung und Ausbau des Triebwassersystems sowie Erhöhung der installierten Leistung.

Das Leistungsvermögen der Zentrale Russein soll je nach Ausbauvariante von 11,8 MW auf 17 bis 23 MW ausgebaut werden. Damit kann die jährliche Energiegewinnung von durchschnittlich 52 GWh auf 65 bis 80 GWh gesteigert werden, womit etwa 16'000 bis 20'000 Haushaltungen versorgt werden könnten. Die Investitionskosten werden je nach Ausbauoption auf 65 bis 90 Mio. CHF geschätzt.  Zudem wird der Bau eines neuen Kleinkraftwerks im Val Acletta geprüft.   

Eine Voraussetzung für die Realisierung des Projekts „Russein“ ist die Verleihung der Wasserrechte durch die betroffenen Konzessionsgemeinden Disentis/Mustér und Sumvitg. Zwecks Vertiefung der Projektidee, der Erarbeitung der neuen Konzession und den anstehenden Verhandlungen bezüglich Heimfallverzichtsabgeltung haben die Gemeinden Disentis/Mustér und Sumvitg mit der HSAG ein Studienkonsortium gebildet. Bis Ende 2010 soll das Konzessionsgesuch an die Gemeinden Disentis/Mustér und Sumvitg eingereicht werden.   

Weitere Auskünfte und Informationen:
Axpo Holding AG, Corporate Communications
Erwin Schärer, Tel. 044 278 41 78
erwin.schaerer@axpo.ch

Recent articles

Beznau nuclear power plant will implement the ENSI requirements

May 5, 2011

The Beznau nuclear power plant (KKB) intends to meet the requirements of the Federal Nuclear Safety Inspectorate (ENSI), drawn up following the accident at Japan's Fukushima nuclear power plant, within the defined deadline.

more...

Beznau replacement nuclear power plant

March 21, 2011

Applications for general licences suspended

more...

Media news

EGL shares declared invalid – Axpo now sole owner

February 27, 2012

The Axpo takeover of EGL is final: On 16 February, the Commercial Court of the Canton of Aargau declared the EGL shares (0.2%) still on the market as invalid.

more...

Profit falls significantly– Axpo restructures to improve performance and is planning investments of more than CHF 20 billion to ensure security of supply

January 23, 2012

Axpo Group profits are down substantially for the 2010/11 financial year (as per 30.9.2011). Operating profit (EBIT) of CHF 139 million and consolidated net profit of CHF 45 million were significantly below the figures for the previous year of CHF 538 million and CHF 409 million respectively.

more...

Axpo to forgo uranium from Mayak until the necessary transparency is established

November 12, 2011

Axpo has negotiated with its supplier Areva to enable the exclusion of uranium from the Mayak plant until the necessary transparency is established.

more...