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NOK plant ein Holzkraftwerk in Bischofszell

Die Nordostschweizerischen Kraftwerke AG (NOK) plant in Bischofszell (TG) ein Biomassekraftwerk, das mit einheimischem, CO2-neutralem Holz betrieben wird. Das Holzkraftwerk im Oberthurgau wird Strom für rund 11'000 Haushalte und Wärme für die umliegende Industrie erzeugen. Die Investitionen für Anlagen und Gebäude belaufen sich gesamthaft auf rund CHF 66 Mio.

Biomasse ist ein Investitionsschwerpunkt des Axpo Tochterunternehmens Nordostschweizerische Kraftwerke AG (NOK) im Bereich der neuen Energien. Im Holzkraftwerk Bischofszell sollen künftig 50 Mio. Kilowattstunden (kWh) Strom sowie 100 Mio. kWh Heizenergie pro Jahr erzeugt werden. Geht man von einem jährlichen Stromverbrauch eines Schweizer Haushalts mit drei Personen von ca. 4'650 kWh aus, würde das Biomassekraftwerk Strom und Heizenergie für rund 11'000 Haushalte produzieren. Die geplanten Investitionen für Anlagen und Gebäude betragen insgesamt rund CHF 66 Mio.

Einheimisches Holz als CO2-neutraler Brennstoff

Das Holzkraftwerk Bischofszell wird rund 80'000 Tonnen Holz pro Jahr verwerten. Ca. die Hälfte davon, 40'000 Tonnen, besteht aus Waldrestholz und Grünschnitt, der Rest wird aus Altholz vom Bau und Restholz aus der Industrie beigesteuert. Die Eingabe des Baugesuchs erfolgt voraussichtlich im Spätherbst 2009. Wird das Gesuch für den Bau des Holzkraftwerks von den Behörden bewilligt, können die Bauarbeiten im Frühling 2010 in Angriff genommen werden und die Anlagen im Winter 2011 den Betrieb aufnehmen. Die Projektierung des Holzkraftwerks Bischofszell liegt bei der Tegra Concept AG in Glattbrugg (ZH), einer Beteiligungsgesellschaft der NOK.

Standort belebt regionales Gewerbe

Mit dem Holzkraftwerk am Standort Bischofszell können nicht nur zehn neue Arbeitsplätze in der Stadt geschaffen werden, auch das Gewerbe profitiert davon. Für die Realisierung könnten Aufträge für ca. CHF 14 Mio., für Wartung und Unterhalt und jährlich Arbeiten Aufträge bis zu CHF 400'000 vergeben werden. Im Forst und im Holzrecycling wäre die Schaffung weiterer Arbeitsplätze möglich.

Medienmitteilung NOK, 1. September 2009
Medienmitteilung NOK, 1. September 200920 kBPDF

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