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Ein extremes Hochwasser führte im August 2007 zur Überschwemmung

 NOK Kraftwerk Rüchlig, Aarau.

Aussergewöhnliche und intensive Niederschläge führten am 9. August
2007 in Aarau zu einem unvorhersehbaren Extremereignis, das beim
Kraftwerk Rüchlig zu einer Überschwemmung von Wohngebieten führte.
Ein externes Gutachten hält fest, dass das Kraftwerkspersonal die
nötigen Massnahmen rechtzeitig umgesetzt hatte und die Konzessionsbestimmungen eingehalten wurden.

Gemäss Gutachten registrierte der Pegel der Aare in Murgenthal in der
fraglichen Zeit einen Spitzenabfluss von 1'262 m3/sec. Er lag damit rund 50%
über dem gemäss Murgenthaler Bedingung zulässigen Wert von 850 m3/sec.
Dies führte im Aare-Abschnitt bei Aarau zu extremen Wassermengen.

Die Wassermengen konnten gemäss Gutachten schadlos durch das Kraftwerk
Rüchlig abgeführt werden, solange die Maschinengruppen in Betrieb und alle
Wehröffnungen voll geöffnet waren. Erst als der Rückstau von der
Unterwasserseite her die Maschinengruppen automatisch schrittweise ausser
Betrieb setzte, führte der steigende Wasserspiegel im Oberwasserkanal zur
Überflutung des Werkes und der angrenzenden Wohngebiete. Die Ursache
des Rückstaus ist gemäss Gutachten mit grosser Wahrscheinlichkeit auf den
Durchbruch der unterhalb des Kraftwerks liegenden Zurlindeninsel
zurückzuführen.

Die Nordostschweizerischen Kraftwerke (NOK) nehmen mit Befriedigung
davon Kenntnis, dass die Konzessionsbedingungen vollumfänglich
eingehalten wurden und zusätzliche Massnahmen zur Erhöhung der
Hochwassersicherheit termingerecht umgesetzt wurden. Eine weitere
Verbesserung bei Hochwassersituationen wird sich mit der laufenden
Neukonzessionierung und dem damit verbundenen Neubau des Kraftwerkes
Rüchlig ergeben.

Weitere Auskünfte und Informationen:
Hansjörg Schnetzer, 044 278 41 23

Medienmitteilung 12. August 2008 (24.00 kB)

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