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Starkstrom aus der Tiefe

Mit seinen Stromstössen von bis zu 700 Volt ist der Zitteraal ein natürliches Kraftwerk. Allerdings variiert seine Stromproduktion sehr stark – von 2 bis zu 150 Stromstössen pro Stunde.

Der Zitteraal kann seine Umgebung unter Strom setzen. Ein Stromstoss genügt, um Beutetiere wie Fische bis zu einer Entfernung von 2 Metern zu töten und einen Mensch zu betäuben. Schwächere Stromstösse helfen ihm, sich in der Finsternis zu orientieren und sich auf die Suche nach Partnern zu machen. Wie die Fortpflanzung genau abläuft, ist bis heute im Dunkeln verborgen - wie der Zitteraal selbst.

Die Organe des Zitteraals, welche die elektrische Energie produzieren, sind kleine Platten verhärteten Muskelgewebes. Sie erzeugen ein schwaches elektrisches Feld um den Fisch, wobei der positive Pol am Kopf und der negative am Schwanz des Tieres liegt. Dringt etwas in das elektrische Feld ein, wird die Symmetrie dieses Feldes gestört und automatisch ein elektrischer Schlag mit einer Stärke von bis zu 700 Volt und 2 Ampere ausgeteilt.

 


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