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Ausbauprojekte Linth-Limmern

Die heutigen Anlagen der Kraftwerke Linth-Limmern bestehen aus den Kraftwerken Muttsee, Tierfehd und Linthal. Sie leisten schon heute einen wichtigen Beitrag zur Stromversorgung der Schweiz. Mit den Ausbauprojekten NESTIL und Linthal 2015 sollen die bestehenden Anlagen mit leistungsfähigen Pumpspeicherwerken ausgebaut und optimiert werden.
Gesamtübersicht über das Projekt Linth-Limmern
Gesamtübersicht über die bestehenden und neuen Anlagen (hydraulisches Konzept) der Kraftwerke Linth-Limmern.
Detailansicht

Projekt NESTIL

Bereits im Bau befindet sich das neue Pumpspeicherwerk Tierfehd (Projekt NESTIL) auf dem Areal der bestehenden Zentrale Tierfehd. Mit diesem Werk kann das bereits zur Stromproduktion genutzte Wasser aus dem Ausgleichsbecken Tierfehd wieder in den Limmernsee zurückgepumpt und für die Produktion von Spitzenenergie genutzt werden. Dieses Pumpspeicherwerk hat eine Pumpleistung von 140 Megawatt und eine Turbinenleistung von 110 Megawatt. Der Bau dieser Anlage wird rund vier Jahre dauern erfordert Investitionen von rund 100 Millionen Franken.

Projekt Linthal 2015

Ein wesentlich bedeutenderes Ausbauprojekt ist «Linthal 2015». Ein neues, unterirdisch angelegtes Pumpspeicherwerk soll Wasser aus dem Limmernsee in den 630 Meter höher gelegenen Muttsee zurückpumpen und bei Bedarf wieder zur Stromproduktion nutzen können. Das neue Werk soll eine Pumpleistung und eine Turbinenleistung von 900 - 1000 Megawatt aufweisen.

Damit würde sich die Leistung der KLL von heute rund 340 Megawatt auf 1240-1340 Megawatt erhöhen. Das entspricht leistungsmässig dem Kernkraftwerk Leibstadt oder dem Wasserkraftwerk Cleuson Dixence. Damit soll die Stromversorgungssicherheit in der Nordost- und Zentralschweiz auch für die Zukunft gesichert werden. Man rechnet dafür mit einer Planungszeit von fünf Jahren und einer Bauzeit von weiteren fünf Jahren. Bis zu 250 Personen werden auf den Bauplätzen tätig sein. Die Investitionskosten für dieses Projekt betragen rund 1,4 Milliarden Franken. Das Vorhaben bedingt eine vorzeitige Neukonzessionierung der KLL.


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