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Wozu dienen Pumpspeicherwerke?

Die Pumpspeicherung ist eine bewährte Methode, um Angebot und Nachfrage in einem Stromnetz auf umweltfreundliche und wirtschaftliche Art auszugleichen.

Strom kann in grösserem Masse nicht gespeichert werden. Deshalb müssen die Kraftwerke jederzeit genau so viel Strom produzieren, wie im entsprechenden Stromnetz gebraucht wird. Wird irgendwo ein Kochherd eingeschaltet, muss genau zu diesem Zeitpunkt ein Kraftwerk diese zusätzliche Energie produzieren. Der Strombedarf in einem Versorgungsnetz verändert sich im Verlauf eines Tages stark. Nachts ist der Verbrauch am tiefsten, um die Mittagszeit und abends am höchsten.

Luftansicht des Pumpspeicherwerks
Im Gegensatz zu Kernkraft- und Flusskraftwerken können Speicherkraftwerke die Stromproduktion sehr schnell an den wechselnden Bedarf anpassen. Das optimale Zusammenspiel der verschiedenen Kraftwerkstypen sorgt dafür, dass eine sichere und wirtschaftliche Stromversorgung rund um die Uhr gewährleistet ist. Pumpspeicherwerke können auch Stromüberschüsse, die während der Schwachlastzeiten anfallen, in wertvolle Spitzenenergie umwandeln. Sie pumpen Wasser in den höher gelegenen Stausee zurück und nutzen es erneut zur Stromproduktion.
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