25.10.2016 | Dieser Film erklärt, wie sich Axpo Netze für Nachhaltigkeit einsetzt

So spart Axpo Strom

Durch den Einsatz zeitgemässer Technologie im Unterwerk Altgass bei Zug und einer Erhöhung der Leistung des Verteilnetzes von 50 auf 110 Kilovolt hat Axpo auch den Energieverlust um das Vierfache reduziert. Das bringt nachhaltige Einsparungen - in  Grössenordnung eines jährlichen Stromverbrauchs einer Kleinstadt wie Brugg/AG mit rund 10‘000 Einwohnern.

Das Unterwerk Altgass in Baar ist ein wichtiger Versorgungsknoten im Raum Zug. Im Rahmen der Spannungsumstellung von 50 auf 110 Kilovolt (kV) wurde das Unterwerk gesamthaft erneuert. Die Spannungsumstellung dient der Erhöhung der Netzkapazität (Verdoppelung), der übergreifenden Netzoptimierung und der Reduktion von Netzverlusten. Durch die Erneuerung der Anlagen wird die Versorgungssicherheit langfristig gewährleistet.

Aufgrund des stetig zunehmenden Stromverbrauchs und den daraus resultierenden Netzengpässen ist Axpo bereits seit den 1980-er Jahren daran, ihr überregionales Verteilnetz von 50 auf 110 kV auszubauen. Diese Spannungsumstellung wurde gemeinsam mit den betroffenen Kantonswerken und Netzpartnern – in diesem Fall mit den Wasserwerken Zug und der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid – durchgeführt.

Ganz einfach, oder?

Aber schauen Sie doch gleich selbst im Video oben, wie nachhaltig Axpo agiert, indem das Unternehmen durch den Einsatz zeitgemässer Technologie gleichzeitig eine Leistungssteigerung in einem Unterwerk erzielt und zusätzlich den Energieverlust, der immer passiert, massgeblich minimiert hat. Roland Ziegler, Leiter Anlagebetrieb bei der Axpo Power AG und in seiner Funktion u.a. verantwortlich für das Unterwerk Altgass, sagt wie das geht:

  • Anstatt weitere konventionelle und grössere Netze zu bauen, werden die bestehenden Verteilnetze so umgebaut, dass einerseits mehr Strom transportiert werden kann und andererseits bei der Verteilung – im Gegensatz zu heute – weniger Strom „verloren geht“ (wird in der Fachsprache als Reibungsverlust bezeichnet).
  • Dank dieses Verteilnetz-Umbaus (in der Fachsprache Umspannung genannt) kann ein Stromvolumen eingespart werden, das einem jährlichen schweizerischen Stromverbrauch von rund 10‘000 Menschen resp. in der Grösse einer Gemeinde Ebikon/LU, Brugg/AG, Neuhausen am Rheinfall/SH oder Flawil/SG entspricht.

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