Axpo lanciert Investitionsprogramm für Erneuerbare in der Schweiz

Als grösste Schweizer Produzentin von erneuerbaren Energien trägt Axpo massgeblich zur Energiewende in der Schweiz bei. Wie heute angekündigt, will sie ihren Beitrag weiter erhöhen und mit ihrer Tochtergesellschaft CKW bis 2030 Kraftwerkprojekte im Umfang von bis zu 1 Milliarde Franken realisieren. Damit stärkt das Unternehmen die einheimische Stromproduktion und fördert den Ausbau von wertvollem Winterstrom. Mit den richtigen Rahmenbedingungen wäre jedoch noch viel mehr möglich.

Will die Schweiz die Energiewende schaffen und energietechnisch unabhängiger werden, ist das Ausbautempo deutlich zu erhöhen. Bis 2050 fehlen rund 50 TWh Strom pro Jahr, wie unser Axpo-Szenario zeigt.

Hohe Bedeutung von Solargrossanlagen

Heute liegt ein enormes Potenzial für die Stromproduktion im Solarbereich brach. Der Zubau findet vor allem auf den Dächern bei Neu- und Umbauten statt. Grossanlagen auf Freiflächen fehlen bisher in der Schweiz. Dabei wären solche Anlagen nötig, um den in der Energiestrategie gewünschten Solaranteil im Strommix zu erhöhen. Vor allem in den Bergen könnten Solar-Grossanlagen viel beitragen, denn die Ausbeute an Solarstrom ist dort gerade im Winter besonders hoch – die Sonnenstrahlung ist intensiver, die Stromproduktion pro Panelfläche bis 50% höher als im Mittelland.

Axpo hat umfangreiche Erfahrung im Bau von Solar-Grossanlagen, wie jüngst das Beispiel im Disneyland Paris gezeigt hat, und möchte dieses Know-how auch in der Schweiz umsetzen. CKW hat sich bereits Flächen gesichert, um Anlagen für die Versorgung von bis zu 9'000 Haushalten zu bauen, und einen neuen Bereich «Photovoltaik-Kraftwerke» geschaffen. Leider sind viele Grossanlagen in der Schweiz jedoch zurzeit nicht bewilligungsfähig oder die Bewilligungsverfahren dauern viel zu lange.

Wichtiger Winterstrom aus Windenergie

Insgesamt verfolgt Axpo über ihre Tochter CKW sechs Windparkprojekte in der Zentralschweiz und im Aargau. Die potenziell rund 20 Turbinen sollen dereinst sauberen Strom für über 30'000 Haushalte produzieren. Während die Planung am Lindenberg weit fortgeschritten ist und die Bevölkerung voraussichtlich 2023 über die Realisierung abstimmen wird, konnte CKW für drei Hügelzüge im Kanton Luzern Vereinbarungen mit lokalen Grundstückbesitzern und Behörden treffen und erfolgreich erste Abklärungen vornehmen. Weitere Projekte sind in Planung. Windanlagen produzieren etwa zwei Drittel des Stroms im Winterhalbjahr – also dann, wenn Strom besonders benötigt wird. Sie ergänzen somit andere nachhaltige Produktionsformen wie die Wasserkraft und Solarenergie bestens.

Ambitionen bis 2030

Insgesamt will Axpo in der Schweiz mit der Tochtergesellschaft CKW bis 2030 Projekte im Umfang von bis zu 1 Milliarde Franken realisieren und zusätzlichen erneuerbaren Strom für 165 000 Haushalte und Wärme für 55 000 Haushalte produzieren. Über die gesamte Gruppe hinweg will Axpo bis 2030 insgesamt 10 GW Solarparks und 3 GW Windanlagen zubauen. Fokus sind die Entwicklung und der Bau der Anlagen, ein Teil der Solar- und Windparks wird jeweils wieder verkauft.

Axpo Holding AG

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