25.04.2018 | Eine gigantische Konstruktion: der Bau einer Windkraftanlage

Bis die Rotorblätter drehen

35 Tonnen Armierungseisen, über 300 Kubikmeter Beton, bis 30 Meter lange Turmelemente: Der Bau einer Windkraftanlage ist eine logistische Meisterleistung. Sind die diversen Bestandteile der Windkraftanlage einmal vor Ort, dauert der Aufbau und die Inbetriebnahme eines Windparks dank Koordination und Präzision nur noch 8 bis 12 Wochen.

Das Fundament einer Windkraftanlage bildet die Armierungseisenkonstruktion, die mit Beton aufgefüllt wird und mindestens 4 Wochen aushärten muss. Danach geht alles sehr schnell. Diverse Spezialisten geben sich nach straffem Zeitplan nacheinander die Klinke in die Hand: Der Turm kommt auf das Fundament, die Gondel mit Getriebe, Bremse und Generator auf den Turm und zum Schluss wird die Nabe mit den Rotorblättern montiert.

Anschliessend beginnt der Innenausbau, bei dem unter anderem die Stromkabel von der Gondel bis zum Fundament verlegt werden. Nach der erfolgreich absolvierten Inbetriebnahme einschliesslich der Sicherheitstests, durchläuft jede Windkraftanlage einen Probebetrieb. Hierbei müssen diese zwischen 120 bis 240 Stunden, ohne dass ein Monteur eingreift, produzieren. Erst wenn die Anlage den Stundentest erfolgreich bestanden hat, kann die endgültige Abnahme erfolgen.

Einmal in Betrieb genommen, liefert eine durchschnittliche Anlage Strom für ungefähr 1650 Haushalte. 

Volkswind

Die Axpo Tochter Volkswind GmbH, gehört seit Herbst 2015 zu Axpo. Sie hat in Frankreich und Deutschland bereits über 60 Windparks mit 700 MW Leistung erstellt. Weitere Anlagen mit einer Leistung von rund 3000 MW befinden sich in Bau oder sind in der Entwicklungsphase.

Die Karte zeigt, wo sich die Windenergieanalgen von Volkswind befinden.

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