25.04.2019 | Warum Axpo im internationalen PPA-Geschäft grosses Potenzial sieht

«Vermittler zwischen Produzenten und Konsumenten»

Einmal mehr hat Axpo von ihren Kunden und Geschäftspartnern in der „Risk“ und „Energy Risk“ Umfrage sehr gute Bewertungen erhalten. Womöglich auch, weil das Unternehmen den Bedürfnissen der Kunden in vielen Ländern besonders gerecht wird. Sehr gefragt sind aktuell so genannte Power Purchase Agreements (PPA): Die langfristigen Stromliefer- und abnahmeverträge entwickeln sich zum Megatrend im Be-reich der erneuerbaren Energien.

Domenico De Luca, Leiter Handel & Vertrieb bei Axpo, nimmt Stellung zum erfolgreichen Abschneiden seiner internationalen Teams – und verrät, welche Produkte und Dienstleistungen bei den Kunden im Moment besonders hoch im Kurs stehen.

«Unsere Experten wissen, wo den Kunden der Schuh drückt.»

Domenico, herzlichen Glückwunsch! Axpo hat von ihren Kunden und Geschäftspartnern einmal mehr Bestnoten erhalten – wie erklärst du dir das?
Domenico De Luca: Wir haben seit Jahren die klare Strategie, unser Geschäft international auszubauen. Mittlerweile sind wir in 28 Ländern präsent und in 39 Märkten aktiv. Überall setzen wir auf das Know-how unserer lokalen Experten: Sie kommen aus den Ländern, in denen sie arbeiten, sie kennen die Eigenheiten des jeweiligen Marktes und sie wissen, wo die Kunden der Schuh drückt.

Wo drückt denn der Schuh am meisten, welche Bedürfnisse haben die Kunden?
Domenico De Luca: Das ist von Land zu Land unterschiedlich, darum ist es auch so wichtig, dass unsere Leute die Situation vor Ort gut kennen und verstehen, was die Kunden beschäftigt. Was wir in vielen Märkten sehen, ist ein klarer Trend zu PPA. Die Power Purchase Agreements werden im Bereich der erneuerbaren Energien zum Mass aller Dinge.

Warum sind diese Stromabnahmeverträge denn so gefragt?
Domenico De Luca: Immer mehr Staaten reduzieren die Subventionen für erneuerbare Energien, immer mehr Anlagen müssen sich auf dem Markt beweisen, immer mehr Unternehmen wollen sich eine langfristige, kostengünstige und zuverlässige Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen sichern. Um die Produzenten und Konsumenten zusammenzubringen, braucht es einen Vermittler, der beide Seiten versteht. Und das sind wir.

Gibt es ein paar aktuelle Beispiele für PPA?
Domenico De Luca: Unsere Tochter Axpo Nordic hat in Schweden kürzlich mehrere langfristige Abnahmeverträge für Strom aus Windparks abgeschlossen. Da es in Schweden keine Subventionen gibt, ist es für die Betreiber von solchen Anlagen umso wichtiger, einen starken Partner zu haben, der den Strom gewinnbringend vermarktet. Auch in Südeuropa tut sich viel: Axpo Iberia hat in der portugiesischen Stadt Évora mittels eines langfristigen PPA dafür gesorgt, dass erstmals überhaupt auf der iberischen Halbinsel eine Photovoltaikanlage ohne jegliche staatliche Subventionen gebaut werden konnte, die in Kürze in Betrieb gehen soll.

«PPA werden im Bereich der erneuerbaren Energien zum Mass aller Dinge.»

Wird Axpo mit den PPA auch in Zukunft ganz oben landen bei der Umfrage?
Domenico De Luca: Die PPA sind für Axpo im Moment eines der grössten Wachstumsfelder. Ob wir auch in Zukunft so gute Noten bekommen, werden wir sehen. Was ich definitiv weiss: Unsere Leute arbeiten hart, sie hängen sich voll rein, sie wollen immer erfolgreich sein. Und dafür danke ich ihnen sehr.

Über die Energy Risk Rankings

Die beiden Fachmagazine „Risk“ und „Energy Risk“ rufen jedes Jahr rund 1 500 Marktteilnehmer und Kunden aus aller Welt dazu auf, Gegenparteien im Energiehandel nach Kriterien wie Preis, Flexibilität, Market Making, Verlässlichkeit, Integrität und Abwicklungsgeschwindigkeit zu beurteilen. Axpo hat sich dabei in den vergangenen Jahren als Stammgast auf den vorderen Plätzen der einzelnen Ranglisten etabliert.

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