Dossier Erneuerbare Energien

Axpo und Erneuerbare Energien – das hat Tradition

Die grösste Schweizer Produzentin von erneuerbaren Energien ist Axpo, primär mit heimischer Wasserkraft und Biomasse, zunehmend aber auch mit Windenergie, vor allem in Deutschland und Frankreich. Der Blick in die Geschichte zeigt, dass das Unternehmen erneuerbare Energien schon früh gefördert und die Forschung an unterschiedlichen Technologien in diesem Bereich unterstützt hat.

1990, damals noch als Nordostschweizerische Kraftwerke, hat das Unternehmen sowohl mit Windenergie als auch mit Photovoltaik begonnen. Die drei auf dem Fläscherberg im Kanton Graubünden geplanten Windanlagen scheiterten zwar, weil es keine behördliche Bewilligung dafür gab. Doch im gleichen Jahr wurde eine erste Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 2.6 kW auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes in Baden realisiert. Weitere sollten folgen. 1993 wurde der von der NOK projektierte Solarturm an der Kirche Steckborn mit dem Schweizer Solarpreis ausgezeichnet. Auch Forschung und Entwicklung wurden gefördert: Das Unternehmen war an der Lancierung eines Forschungszentrums für Wärmepumpen beteiligt und engagierte sich in der Geothermie-Forschung.

Heute ist die Wasserkraft weiterhin zentral bei Axpo. Ihr Kraftwerkspark (Eigentum und Beteiligungen) umfasst derzeit rund 60 Anlagen. Ein weiteres wichtiges Standbein ist die Biomasse mit über einem Dutzend Kompogasanlagen zur Verwertung von organischen Abfällen und einem Holzschnitzelkraftwerk in Domat/Ems, dem grössten Biomassekraftwerk der Schweiz. Kräftig ausgebaut wurde in den letzten Jahren schliesslich der Anteil an Windenergie, sowohl mit der Beteiligung am Offshore-Windpark Global Tech 1 wie mit dem Kauf des Windparkentwicklers und –bauers Volkswind. Bei Axpo hat die nachhaltige Energiezukunft schon lange begonnen. 

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