Spatenstich für Ausbau Kraftwerk Russein

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30.04.2013 - Die Kraftwerk Russein AG hat den Spatenstich für den Ausbau der bestehenden Wasserkraft-werksanlage vorgenommen. Ausgebaut werden die Stauanlage Barcuns, die Druckleitung sowie die Zentrale Russein. Nach dem Ausbau wird das Kraftwerk ab Frühjahr 2015 den Strombedarf von rund 17'000 Haushalten decken.

Die Wasserkraftwerksanlage nutzt den Russeinbach zwischen dem Staubecken Barcuns und der Zentrale am Vorderrhein zur Stromproduktion. Den Spatenstich für den Ausbau haben heute die vier Partner Axpo Hydro Surselva AG (AHS), die beiden Konzessionsgemeinden Sumvitg und Disentis/Mustér sowie der Kanton Graubünden beim Kraftwerk Russein gemeinsam vorgenommen.

Anfang Juni, nach Abschluss der Vorarbeiten, wird das Kraftwerk ausser Betrieb genommen. Danach wird die Staumauer bei Barcuns in zwei Sommersaisons um rund 5 Meter erhöht. Dadurch steigt das Nutzvolumen des Stausees von 115000 m3 auf 210000 m3. Zudem wird die bestehende, weitgehend oberirdisch verlegte Druckleitung durch eine neue erdverlegte Druckleitung mit etwa doppeltem Durchmesser von bis zu 1.70 Meter ersetzt. Die bisherige Ausbauwassermenge von 4 m3 pro Sekun-de erhöht sich damit auf neu 7 m3 pro Sekunde. In der Maschinenhalle der Zentrale Russein werden zwei neue vertikalachsige Peltonturbinen mit neuen Generatoren eingebaut. Dazu werden diverse Umbauten in der Maschinenhalle und für den Unterwasserkanal ausgeführt.

Im Frühjahr 2015 soll das ausgebaute Kraftwerk wieder ans Netz angeschlossen werden. Die instal-lierte Leistung von 24.2 Megawatt (vorher 11.6 MW) wird sich so mehr als verdoppeln und rund 67 Gigawattstunden pro Jahr liefern. Damit können rund 17 000 Haushalte zuverlässig mit Strom versorgt werden. Die Investitionen für den Ausbau belaufen sich auf rund 100 Mio. CHF.

An der Kraftwerk Russein AG (Ovra Russein SA) sind die AHS mit 60 Prozent, die beiden Gemeinden Sumvitg und Disentis/Mustér mit je 15 Prozent und der Kanton Graubünden mit 10 Prozent beteiligt. Für den Betrieb des Kraftwerks ist weiterhin die AHS verantwortlich.

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