Kraftwerke Vorderrhein steigern dank günstigem Wetter die Jahresproduktion

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22.03.2016 - Die Generalversammlung der Kraftwerke Vorderrhein AG (KVR) genehmigte die Jahresrechnung 2014/15 und beschloss die Auszahlung einer Dividende von 1,5% auf dem Aktienkapital von 80 Mio. CHF, was 1,2 Mio. CHF entspricht. Dank günstiger Witterungseinflüsse konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr die Produktion deutlich gesteigert werden.

Die Energieerzeugung der KVR ergab im Berichtsjahr (1. Oktober 2014 bis 30. September 2015) aufgrund der guten Zuflüsse mit 984,1 Mio. kWh (Vorjahr 853,8 Mio. kWh) ein Plus von 130.3 Mio. kWh gegenüber dem Vorjahr. Regenreiche Herbstmonate im 2014, ergiebige Schneefälle im Winter 2015 und Schmelzwasser in den heissen und trockenen Sommermonaten führten zu einem gegenüber dem Vorjahr erhöhten Zufluss. Die Jahressumme des nutzbaren Zuflusses lag mit 224,1 Mio. m3 rund 23,5% über dem 10-jährigen Mittelwert.

Die Jahreskosten der KVR beliefen sich im Berichtsjahr auf CHF 33,654 Mio. (Vorjahr CHF 33,533 Mio.). Trotz der leicht höheren Jahreskosten sind die Produktionskosten einer Kilowattstunde aufgrund der höheren Energieerzeugung gegenüber dem Vorjahr um 0.53 Rappen auf 3.48 Rappen (Vorjahr: 4.01 Rappen) gesunken.

Verbesserter Schutz für Personal und Wanderer

Neben den ordentlichen Instandhaltungsarbeiten und vorgegebenen Kontrollen gingen im Januar die Hochspannungsleitungen Cadi und die Schaltanlagen Sedrun und Tavanasa an Swissgrid über. Bei der Anlage wurden zudem mehrere Schutzvorrichtungen wie Geländer, Abschrankungen und Absturzsicherungen neu angebracht oder teils erneuert. Damit ist die Sicherheit für Personal und Wanderer rund um die KVR-Anlagen zusätzlich verbessert.

Verwaltungsrat

An der Generalversammlung wurden Armin Candinas, Jörg Huwyler, Rolf W. Mathis, Ernst Sax, Jürg Wädensweiler und Hans-Peter Zehnder als Mitglieder des Verwaltungsrats für die Amtsdauer von einem Jahr gewählt.

Aktionäre der Kraftwerke Vorderrhein AG (KVR) sind die Axpo Power AG (81.5%), der Kanton Graubünden (10%) sowie die Konzessionsgemeinden Medel/Lucmagn, Breil/Brigels, Tujetsch, Disentis/Mustér, Sumvitg und Trun mit 8.5%.

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