Leitungsumbau im Raum Schaffhausen und Klettgau (D)

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12.09.2019 - Axpo baut ihr bestehendes überregionales Verteilnetz sukzessive für den Betrieb von 50 kV auf 110 kV um. Für die erhöhte Betriebsspannung muss die Leitung zwischen dem Unterwerk Eglisau und Wilchingen umgebaut werden. Die Regionen Schaffhausen und Klettgau (D) profitieren von ei-nem leistungsstarken Netz und einer sicheren Stromversorgung.

Die bestehende 50-kV-Freileitung zwischen dem Unterwerk Eglisau und Wilchingen führt auf einer Ge-samtstrecke von 12 km durch die deutschen Gemeinden Hohentengen und Griessen sowie auf Schweizer Gebiet durch die Gemeinden Wilchingen und Wasterkingen im Raum Schaffhausen. Rund 9 km verlaufen durch deutsches Gebiet. Für die Spannungserhöhung auf 110 kV sind bei der Leitung Anpassungen an den Strommasten notwendig, die sich grösstenteils auf den Austausch der Isolatoren und Mastauslegern beschränken. Lediglich vier Masten in der Gemeinde Wilchingen müssen komplett ersetzt werden. Die Leiterseile und das Erdseil werden beibehalten.

Mit den Umbauarbeiten wurde bereits im Mai 2019 gestartet. In Wilchingen wurde der Boden für die Mastfundamente ausgehoben. In den Gemeinden Griessen, Wasterkingen und Hohentengen werden von Anfang September bis Ende Oktober 2019 und im Gebiet Wilchingen von Mai bis August 2020 die Arbeiten auf den Masten für die Umisolierung durchgeführt.

Weitere Netzprojekte in der Region Schaffhausen

Im Rahmen der Spannungsumstellung von 50 auf 110 kV in der Region Schaffhausen steht die Leitung zwischen Neuhausen und Rafz in der Endphase des Umbaus. Das Projekt für die Spannungserhöhung auf der Leitung zwischen Neuhausen und Wilchingen befindet sich derzeit in Planung.

Mit der Spannungsumstellung erhöhen sich die Übertragungskapazitäten, und die Netzverluste reduzieren sich um 75 Prozent. Gleichzeitig wird das Netz laufend optimiert und den sich ändernden Rahmenbedingungen angepasst. Jedes umzubauende Netzelement erfordert eine einzelne, spezifische Betrachtung. Die beste Lösungsvariante wird stets unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben und gültigen Rechtspraxis sowie der Aspekte Raumentwicklung, Technik, Umwelt und Wirtschaftlichkeit evaluiert.
Die Massnahmen sind langfristig ein zentraler Beitrag zu einer zuverlässigen und nachhaltigen Energie-versorgung in der gesamten Nordostschweiz auch in Zukunft.

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