Zum Erdbebenschutz des Kernkraftwerks Beznau

19.02.2021 - Stellungnahme der Axpo zur heutigen Medienmitteilung der Schweizerischen Energiestiftung SES «AKW Beznau jahrzehntelang ohne Erdbebenschutz»

In ihrer heutigen Mitteilung behaupten die Verfasser der Mitteilung mit Blick auf die kommunizierten Montageabweichungen bei den beiden in den 1990er Jahren in Betrieb genommenen Notstandsdieseln, dass das Kernkraftwerk Beznau «jahrzehntelang ohne Erdbebenschutz» betrieben worden ist. Diese Darstellung entbehrt jeglicher Grundlage. Axpo hat in den letzten Jahrzehnten rund 2.5 Mrd. CHF in die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Anlage investiert, unter anderem in den Erdbebenschutz und die Sicherstellung der Notstromversorgung.

Richtig ist folgendes:
  • Die beiden gebunkerten Notstandsdiesel wurden in den Jahren 1992 und 1993 nachgerüstet. Vor der Inbetriebnahme der Notstromdiesel wurde die Notstromversorgung aus dem Hydrokraftwerk Beznau und mit bestehenden Notstromdieseln im Werk sichergestellt.
  • Die Sicherheit des Werks war und ist durch redundante Notspeisesysteme für die Kühlung jederzeit gewährleistet. Um die Anlage zu kühlen, reicht ein Dieselaggregat. Dabei kann ein Diesel infolge seiner grossen Kapazität sogar beide Blöcke gleichzeitig versorgen. Hervorzuheben gilt es, dass die am Standort Beznau vorhandenen Dieselaggregate periodisch und systematisch auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft werden.
  • Zusätzlich zu den sechs sicherheitstechnisch klassierten Notstromdieseln am Standort Beznau sind zwei weitere einsatzbereite Dieselaggregate für auslegungsüberschreitende Störfälle vorhanden. Im Übrigen kann im Notfall auch auf Aggregate im Lager Reitnau zurückgegriffen werden. Bis zum Eintreffen dieser Aggregate im KKB kann die Anlage auch mit am Standort vorhandenen mobilen Aggregaten gekühlt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier und im Erklärfilm zur Notstromversorung Autanove.

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