Abschluss der Umweltmassnahmen beim Kraftwerk Eglisau-Glattfelden

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05.11.2013 - Ein Jahr nach der Einweihung des erneuerten Wasserkraftwerks Eglisau-Glattfelden sind die Umweltmassnahmen abgeschlossen. Insgesamt 14 ökologische Ausgleichmassnahmen zur Aufwertung der Umwelt wurden im Konzessionsgebiet zwischen der Thur- und der Glattmündung umgesetzt. Die Massnahmen waren im Rahmen der Kon-zessionserneuerung des Kraftwerks festgelegt worden.

 

Im Rahmen der Neukonzessionierung und Baubewilligung des unter Denkmalschutz stehenden Kraftwerks Eglisau-Glattfelden waren diverse ökologische Ausgleichsmassnahmen definiert worden. Nach der umfassenden Erneuerung des Kraftwerks wurden die 14 baulichen Umweltmassnahmen seit Oktober 2012 in sechs Etappen umgesetzt und sind per Ende Oktober 2013 abgeschlossen worden. Zu den Massnahmen gehören unter anderem der Rückbau von künstlichen Uferverbauungen und der Bau von natürlichen Flachufern. Damit wird die Naturlandschaft des Konzessionsgebiets zwischen Ellikon am Rhein bis Eglisau-Glattfelden gestalterisch aufgewertet. Bei der Umsetzung wurden auch Massnah-men für das für die Region wichtige Naherholungsgebiet berücksichtigt. Die Arbeiten wurden durch die ökologische Begleitkommission begleitet und kontrolliert, welche sich aus Vertretern von Umweltverbänden, nationalen und kantonalen Behörden sowie den betroffenen Gemeinden zusammensetzt. Die Kosten für die zahlreichen ökologischen Ausgleichsmassnahmen im Konzessionsgebiet des Kraftwerks Eglisau-Glattfelden belaufen sich auf

Als weitere bauliche Umweltmassnahmen werden voraussichtlich 2014 drei neue Fischauf-stiegsanlagen beim Kraftwerk gebaut. Zudem wird der Geschiebehaushalt des Rheins an acht verschiedenen Stellen zwischen Ettikon (Gemeinde Küssaberg D), unterhalb der Gemeinde Bad Zurzach und Rüedifar oberhalb der Gemeinde Ellikon am Rhein reaktiviert, weil Kiesbänke wichtige Laichplätze für die Fische im Fluss darstellen. Die beiden Schüttungen bei Eglisau und Rüdlingen sind diesen Herbst erfolgt, die Aufschüttungsarbeiten an den weiteren sechs Standorten finden voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2014 statt.

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