Axpo beantragt Projektänderung bei Spannungsumstellung Hasli-Schlattingen

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11.12.2013 - Bei der geplanten Spannungsumstellung der bestehenden 50-Kilovolt-Leitung zwischen den Unterwerken Hasli und Schlattingen im Kanton Thurgau auf 110 Kilovolt (kV) wird Axpo eine Projektänderung beantragen. Auf der Teilstrecke zwischen Pfyn und Etzwilen wird eine Verkabelung ausgearbeitet.

Aufgrund geänderter Rahmenbedingungen, insbesondere infolge markanter Entwicklungen der Kabelpreise, hat Axpo die Freileitungs- und Verkabelungsvarianten der Spannungsumstellung der 50-Kilovolt-Leitung zwischen den Unterwerken Hasli und Schlattingen neu beurteilt. Daraus folgend wird Axpo nun für den Abschnitt zwischen dem bestehenden Mast 15 in Pfyn und dem Mast 148 südwestlich von Etzwilen eine Verkabelung beantragen.

Axpo berücksichtigte bei diesem Entscheidung bezüglich Leitungsvarianten wirtschaftliche, ökologische und technische Aspekte. Aufgrund der neuen Ausgangslage ist der Aspekt Wirtschaftlichkeit für diesen Streckenabschnitt bei beiden Varianten nahezu ausgeglichen. In Bezug auf Raumentwicklung und Umweltschonung überwiegen die Vorteile zugunsten der Kabelvariante. Hinzu kommt, dass in diesem Fall infolge technischer Gegebenheiten eine neue Leitung – unabhängig ob Freileitung oder Kabel – zu erstellen ist. Im Sinne einer Gesamtabwägung hat sich Axpo deshalb entschieden, beim Bundesamt für Energie einen Antrag auf Sistierung des bestehenden Projektes zu beantragen und in einem nächsten Schritt eine Projektänderung zugunsten einer Verkabelung einzureichen.

Auf dem Abschnitt zwischen Mast 504 bis zum Unterwerk Schlattingen ist hingegen lediglich ein minimaler Umbau der bestehenden Freileitung notwendig, um die Spannung von 50 auf 110 Kilovolt zu erhöhen. Dementsprechend kommt Axpo nicht umhin, dieses kurze Teilstück weiterhin als Freileitung zu beantragen.

Spannungsumstellung von zentraler Bedeutung

Axpo baut ihr bestehendes überregionales Verteilnetz (50 kV) sukzessive für den Betrieb mit 110 kV um. Die Spannungsumstellung ist langfristig für die Versorgungssicherheit in der gesamten Nordostschweiz von zentraler Bedeutung. Sie ist ökologisch und volkswirtschaftlich sinnvoll. Mit der Spannungserhöhung können vorhandene Engpässe beseitigt und dem steigenden Energie-Bedarf Rechnung getragen werden.

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