Vorübergehende Ausserbetriebnahme des Wasserkraftwerks am Löntsch vom 24. August bis Ende September 2013

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01.07.2013 - Die Anlage des Kraftwerks am Löntsch wird zwischen dem 24. August und Ende September 2013 vorübergehend Ausserbetrieb genommen. Der Grund ist der Einbau von neuen Kugelschiebern.

Kugelschieber werden als Abschlussstücke speziell für hohe Drücke am Ende der Druckleitung vor der Turbine installiert. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, den Wasserfluss in der Druckleitung beim Abschalten der Turbine zu unterbrechen.

Damit während den Arbeiten an den Kugelschiebern genügend freies Volumen im See für natürliche Zuflüsse zur Verfügung steht, wird der Klöntalersee ab dem 24. August 2013 um rund vier Meter abgesenkt. Je nach Wasserzufluss wird sich der Wasserstand in dieser Zeit zwischen 840.5 m.ü.M. und 844.5 m.ü.M. bewegen. Die Nutzung des Klöntalersees ist während dieser Zeit für Freizeitaktivitäten weiterhin möglich. Die Bootsplatzmieter am Klöntalersee hingegen werden von Axpo über die vorübergehenden Einschränkungen im Gebiet «Vorauen» und in Teilen der Anlegestellen «Güntlenau – Martiberg» direkt informiert. Die Kraftwerksbetreiberin Axpo dankt für das Verständnis und bemüht sich darum, die vorübergehenden Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Das Kraftwerk am Löntsch gehört zu den ältesten Wasserkraftwerken der ehemaligen NOK und heutigen Axpo Power AG. Es bildete zusammen mit dem Aarekraftwerk Beznau (AG) Anfang des 20. Jahrhunderts den ersten Kraftwerkverbund der Schweiz. Die in den 1970er Jahren erneuerte Anlage mit einer maximalen Leistung von 60 MW nutzt die Abflüsse eines Einzugsgebiets von 83 km² im Gebiet der Glarner Alpen. Die mittlere Jahresproduktion des Wasserkraftwerks Löntsch beträgt 120 Mio. kWh.

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