Gründung Studienkonsortium zur Wasserkraftnutzung des Fellbachs in Saas-Balen

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28.05.2014 - Die Gemeinde Saas-Balen und die Kraftwerke Mattmark AG (KWM) haben am 27. Mai 2014 ein Studienkonsortium gegründet, um die Möglichkeit der Wasserkraftnutzung am Fellbach vertieft zu untersuchen. Ziel ist, mittels eines neuen Kraftwerks am Fellbach oberhalb des Wasserfalls das noch ungenutzte Wasserkraftpotenzial zu nutzen. Mit der Projektabwicklung wurde Axpo beauftragt.

Der heute noch ungenutzte Fellbach in der Gemeinde Saas-Balen eignet sich zur nachhaltigen Erzeugung von erneuerbarer Energie. Das lancierte Projekt „Kraftwerk Fellbach“ sieht zur Nutzung des Wasserkraftpotenzials ein eigenständiges neues Kleinwasserkraftwerk oberhalb des Wasserfalls in Saas-Balen vor. Mit einem Leistungsvermögen der geplanten Zentrale Fellbach von 4.6 Megawatt (MW) könnte eine jährliche Energiemenge von ca. 12 Gigawattstunden (GWh) produziert und damit etwa 3100Haushaltungen versorgt werden. Das Investitionsvolumen wird zurzeit auf rund 17 Mio. CHF geschätzt. Eine Voraussetzung für die Realisierung des Projekts „Kraftwerk Fellbach“ ist die Erneuerung der Wasserrechte durch die betroffene Konzessionsgemeinde Saas-Balen. Zwecks Vertiefung der Projektidee und der Erarbeitung der neuen Konzession hat die Konzessionsgemeinde Saas-Balen mit der Kraftwerke Mattmark AG ein Studienkonsortium gebildet. Axpo wurde vom Studienkonsortium mit der Projektabwicklung beauftragt.

Bis Ende 2015 soll das Konzessionsgesuch an die Gemeinde Saas-Balen eingereicht werden. Im Falle eines positiven Entscheids durch die Gemeinde folgt die Einreichung beim Kanton Wallis. Bei einem optimalen Planungsverlauf könnte ein Baubeginn frühestens 2018 erfolgen, sodass das neue Kraftwerk nach rund eineinhalbjähriger Bauzeit den Betrieb Ende 2019 / Anfang 2020 aufnehmen könnte.

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