Kraftwerke Linth-Limmern AG: Revision Grundablass an der Stauanlage Limmernboden

17.01.2014 - Im Rahmen der Revision des Grundablasses an der Staumauer Limmernboden muss der Stausee Limmern komplett entleert werden. Verantwortlich für eine sichere Funktion der Anlage ist die Betreiberin, die Kraftwerke Linth-Limmern AG (KLL). Die letzte Revision des Grundablasses war im Jahr 1974 durchgeführt worden.

Um die Sicherheit der Stauanlage jederzeit gewährleisten zu können, werden regelmässige Funktionskontrollen und periodische Revisionen der baulichen, hydraulischen und mechanischen Komponenten durchgeführt. Die Verantwortung für die sichere Funktion der Anlage liegt bei der Betreiberin der Stauanlage, der Kraftwerke Linth-Limmern AG (KLL). Die letzte Revision des Grundablasses ist im Jahre 1974 durchgeführt worden. Die Abläufe (Funktionskontrollen und Revisionen) entsprechen dem üblichen Vorgehen. Über den Grundablass, dem tiefst gelegenen Sicherheitsorgan einer Staumauer, kann ein Stausee jederzeit kontrolliert entleert werden.

Um am Grundablass arbeiten zu können, muss der Stausee Limmern komplett entleert werden. Das dem entleerten Stausee zufliessende Wasser muss auch während der Revisionsarbeiten mittels Provisorien durch den Grundablass geleitet werden. Diese Revisionsarbeiten können nur im Winter (Januar/Februar) bei minimalen Wasserzuflüssen erfolgen. Sobald die Zuflüsse aus dem Einzugsgebiet zu gross werden, z.B bei einsetzender Schneeschmelze, müssen die Arbeiten eingestellt werden. Es besteht daher ein grosser Zeitdruck, die Arbeiten rechtzeitig fertigzustellen. Die Bewilligung für die See-Entleerung zur Revision des Grundablasses hat die KLL bei der zuständigen Behörde rechtzeitig eingeholt. Die gesamten Arbeiten können je nach Witterung und Naturgefahren sechs bis acht Wochen dauern.

In der ersten Phase, die am Montag, 13. Januar 2014, begann, wurde der Limmernsee entleert. Bei während dieser Phase periodisch durchgeführten Kontrollen wurde festgestellt, dass relativ grosse Mengen an Feinsedimenten aus dem Limmernsee mobilisiert wurden und sich teilweise in der Linth abgelagert, was zu Trübungen führte. Diese Sedimentablagerungen können einen negativen Einfluss auf die Gewässerlebewesen haben, da kiesiges Substrat als Laichgrube für Forellen und Lebensraum für Kleintiere dient. Zur Minderung dieser Einflüsse wurde in den letzten Tagen in Absprache mit dem Kanton die Linth ab Tierfehd und Linthal, zusätzlich mit Wasser dotiert.

In der nun beginnenden zweiten Phase finden die effektiven Revisionsarbeiten am Grundablass statt. Das in dieser Phase zufliessende Wasser in den Limmernsee wird weiterhin via Limmernto-bel in die Linth abgeleitet. Dabei können zusätzliche Sedimentalanteile aus dem Limmernsee mittransportiert werden. Die Trübung der Linth wird weiterhin intensiv überwacht. Die durch die See-Entleerung entstandenen Einwirkungen auf das Gewässer werden nach Abschluss der See-Absenkung durch Fachexperten überprüft.

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