Axpo, ewz und Repower verbinden ihre Hochspannungsnetze in Nord- und Mittelbünden

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25.02.2015 - Die drei Verteilnetzbetreiber Axpo, ewz und Repower haben einen Netzverbund gegründet und werden am 1. März 2015 ihre Hochspannungsnetze in Nord- und Mittelbünden zusammenschalten. Durch den verbundenen Betrieb wird die Versorgungssicherheit erhöht und die Anlagen werden besser genutzt. 

Dank einer gemeinsamen strategischen Netzplanung und einem koordinierten Netzausbau ist das Netz optimal für die anstehenden Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Dies ist wichtig, weil die Stromnetze künftig für die neuen Kundenbedürfnisse und Stromanwendungen wie zum Beispiel die Elektromobilität, aus- und umgebaut werden müssen. Der Bau von Solarstromanlagen und anderen dezentralen neuen Energieanlagen erhöht zudem die Belastung der Netze, die dadurch insbesondere in Randgebieten zunehmend an ihre Belastungsgrenzen stossen. Der neue Netzverbund steht damit auch im Interesse der Energiestrategie 2050.

Die Zusammenarbeit betrifft die Netzebene 3, das ist das überregionale Verteilnetz im Bereich zwischen 50 und 150 Kilovolt. Insgesamt verbinden Axpo, ewz und Repower in Graubünden rund 500 Kilometer Hochspannungsleitungen sowie sechs verschiedene Anschlusspunkte an die Netzebene 1 (Unterwerke).

Durch den Zusammenschluss der Netze in Nord- und Mittelbünden werden die Kundinnen und Kunden in den Gebieten Surselva, Mittelbünden (Albula, Surses, Lenzerheide), Rheintal, Prättigau und Landwasser von einer erhöhten Versorgungssicherheit profitieren. Dank der gemeinsamen Bewirtschaftung können die Kapazitäten besser genutzt werden, und der Netzaus- und –umbau erfolgt koordiniert und kostenoptimiert. Die bereits heute sehr hohe Verfügbarkeit der Netze in einem topografisch teilweise schwierigen Gebiet wird somit weiter verbessert und für die Zukunft gesichert. Der Zusammenschluss ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer effizienten und zukunftsorientierten Netzentwicklung im Kanton Graubünden.

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