Einweihung UW Altgass: Erhöhte Versorgungssicherheit im Raum Zug

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11.09.2015 - Heute wird in Baar ZG im Beisein von Stadt-, Gemeinden- und Behördenvertretern das erneuerte Unterwerk Altgass eingeweiht. Axpo, Wasserwerke Zug AG (WWZ) und Swissgrid haben insgesamt 37 Mio. CHF in die Modernisierung der Anlagen investiert. Mit der Erneuerung des Unterwerks Altgass sowie der Leistungs- und Effizienzerhöhung des Netzes wird die Versorgungssicherheit in der Region auch mit Blick auf die Energiezukunft gestärkt.

Das Unterwerk Altgass in Baar ist ein wichtiger Versorgungsknoten im Raum Zug. Um dem steigenden Strombedarf auch in Zukunft Rechnung zu tragen und vorhandene Netzengpässe zu beseitigen, wird der Raum Zug von 50 auf 110 Kilovolt (kV) umgestellt und aufgrund dessen wurde das Unterwerk Altgass während einer Bauzeit von zwei Jahren gesamthaft erneuert. Die Spannungsumstellung von 50 auf 110 kV macht die Netzanlagen leistungsfähiger und reduziert die Energieverluste um 75 Prozent. Axpo baut aus diesem Grund ihr gesamtes überregionales Verteilnetz sukzessive für den Betrieb auf 110 kV um.

Schaltanlagen komplett erneuert

Die bisherigen 16- und 50-kV-Schaltanlagen sowie die 50/16- und 220/50-kV-Transformatoren im Unterwerk Altgass hatten nach mehr als 40 Jahren ihr technisches Lebensende erreicht. Die neue kompakte, gasisolierte 110-kV-Schaltanlage sowie die 110/16-kV-Transformatoren und die 16-kV-Schaltanlage sind in einem neuen Betriebsgebäude untergebracht. Die 220/50-kV-Transformatoren wurden durch leistungsstärkere 220/110-kV-Einheiten ersetzt.

Die nationale Netzgesellschaft Swissgrid erneuerte gleichzeitig die Mess-, Steuer- und Schutzeinrichtungen in ihrer 220-kV-Schaltanlage.

Alle drei Projekte wurden durch Axpo in Zusammenarbeit mit den beiden Partnern WWZ und Swissgrid geplant, koordiniert und ausgeführt. Die realisierten Massnahmen tragen einerseits dazu bei, die Anlagen auf dem neusten Stand der Technik zu halten und andererseits die Versorgungsicherheit in der Region Zug längerfristig sicherzustellen. Die alte 50-kV-Freiluftschaltanlage sowie das bestehende Betriebsgebäude werden zurückgebaut und die frei werdenden Flächen renaturiert.

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