Dank Linthal 2015: Fische kommen besser flussaufwärts

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03.02.2016 - Nicht nur der Bau des Pumpspeicherwerks Limmern im Glarner Hochgebirge befindet sich auf der Zielgeraden, auch bei den dazugehörigen ökologischen Ausgleichsmassnahmen hat Axpo einen weiteren Meilenstein erreicht: Neu können Fische einfacher flussaufwärts schwimmen. Grund dafür ist der Bau von zwei Fischaufstiegshilfen in Linthal und Rüti, die kürzlich ihrer Bestimmung übergeben wurden.

Im Rahmen des Projekts „Linthal 2015“ realisiert die Kraftwerke Linth-Limmern AG verschiedene ökologische Ausgleichsmassnahmen und erfüllt damit Vorgaben aus der Konzession für den Betrieb des Pumpspeicherwerks Limmern. Dazu gehören auch die neuen Fischaufstiegshilfen an der Linth, die Axpo gemeinsam mit Vertretern von Behörden und Umweltverbänden nach dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik geplant und gebaut hat. Die Baukosten betragen rund 2.8 Mio. CHF.

Betonbecken mit Treppenfunktion

Dank der Ausgleichsmassnahmen zugunsten des Ökosystems Linth können die Fische nun einfacher flussaufwärts schwimmen als bisher. Die Ausgleichsmassnahme leistet einen Beitrag zum Ziel, die gesamte Linth wieder vollständig für Fische durchgängig zu gestalten, damit diese künftig auch die Laichgebiete im Oberlauf der Linth erreichen können. So genannte Vertikalschlitzpässe sorgen dafür, dass die flussaufwärts ziehenden Fische die Höhendifferenz der Wehranlagen der Kraftwerke in Linthal und Rüti überwinden können. Sie bestehen aus rund 20 Betonbecken von zwei Meter Breite und drei Meter Länge, die treppenartig aneinander gereiht und mittels eines durchgehenden vertikalen Schlitzes miteinander verbunden sind.

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