Aargau: Vorsicht beim Aufenthalt an Fliessgewässern am alten Aarelauf

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23.03.2017 - Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit nehmen die Freizeitaktivitäten an und in den Gewässern jeweils stark zu. Mit einem Flugblatt weist Axpo auf mögliche Gefahren und auf die speziellen Warnanlagen und Warntafeln am alten Aarelauf bei den Kraftwerken Wildegg-Brugg, Rupperswil-Auenstein und Rüchlig hin.

Die Auenwälder, lauschigen Uferabschnitte und Kiesinseln am und im alten Aarelauf bei den Kraftwerken Wildegg-Brugg (Axpo), Rupperswil-Auenstein (Partnerwerk Axpo und SBB) und Kraftwerk Rüchlig (Axpo) sind ein viel besuchtes Erholungsgebiet für Wanderer, Sportler, Fischer und Ruhesuchende. Jedoch birgt diese Restwasserstrecke im alten Aarelauf zwischen Brugg und Aarau auch Gefahren, insbesondere bei sogenanntem Schwallwasser. Dies ist der Fall, wenn die Turbinen eines nahen Kraftwerks aus technischen Gründen unvermittelt abgestellt werden müssen. Dann öffnen sich die Wehre zum alten Aarebett hin, weil das von der Aare zufliessende Wasser nicht gestaut werden kann, und innert kurzer Zeit strömt deutlich mehr als die gesetzlich vorgeschriebene Restwassermenge durch den alten Aarelauf. Zudem können unerwartete Hochwasser auch durch weit entfernte Wettereinflüsse auftreten.

Zur rechtzeitigen Warnung vor plötzlich steigendem Wasser sind bei den Kraftwerken Wildegg-Brugg und Rupperswil-Auenstein spezielle Warnsysteme mit starkem Blinklicht und Lautsprechern installiert. Bei Gefahr verbreiten die Anlagen in drei Intervallen einen weithin hörbaren Sirenenton von 20 Sekunden Dauer, gefolgt jeweils von der Warnung "Achtung Hochwasser – bitte Flussbett verlassen!". Beim Kraftwerk Rüchlig weisen Warntafeln auf die Gefahren hin.
Wie an allen Bach- und Flussläufen im Einzugsgebiet von Kraftwerken stehen bei den Kraftwerken entlang des alten Aarelaufes zahlreiche solcher Warntafeln. Diese weisen auf die Gefahr eines unvermittelten Anstiegs des Wasserabflusses im Flussbett auch bei schönem Wetter hin. Die als Picknickplätze beliebten Kiesinseln können dann plötzlich nicht mehr verlassen werden oder werden gar überschwemmt.

Mit einem Flugblatt weist Axpo zusätzlich auf das Gefahrenpotenzial und das Warnsystem hin. Die Flugblätter liegen bei den Gemeindeverwaltungen der Region auf und werden auch verschiedenen Vereinen und Institutionen zugestellt.

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