Verstärkte Stromversorgung im Kanton Schwyz dank neuem Unterwerk

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08.02.2017 - Axpo und die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) verstärken mit dem Bau eines neuen gemeinsamen Unterwerks Etzel im Kanton Schwyz die Stromversorgung für die Regionen Freienbach/Höfe und March. Das Projekt kostet rund CHF 8 Mio. Die Bauarbeiten sind diese Tage gestartet. Axpo und EKZ betreiben das Unterwerk nach der Erstellung gemeinsam. Die Projektleitung liegt bei Axpo.

Das neue Unterwerk Etzel in Altendorf wird die Elektrizitätswerke Höfe AG und Energie March Netze AG (EMNAG), die bis anhin jeweils von einem einzigen Unterwerk in ihrer Region bedient werden, zusätzlich versorgen. Die Versorgungssicherheit in den Regionen Freienbach/Höfe und March wird durch die zusätzliche Anlage redundant verstärkt.

Die Regionen gelten als Wachstumsgebiete und rechnen mit einem weiteren Verbrauchsanstieg. Jörg Kottmann, Leiter Asset Management Netze bei Axpo: „Mit dem neuen Unterwerk stärken wir das Netz und sichern die Stromversorgung für die Bevölkerung und den Wirtschaftsstandort Freienbach/Höfe und March langfristig ab. Durch die Zusammenarbeit mit den EKZ können Synergien der beiden Netzregionen bei der Stromversorgung optimal genutzt werden.“

Kostenoptimierter Bau dank moderner Technologie

Die Schaltanlage bildet das Herzstück eines Unterwerks: In ihr erfolgt die eigentliche Stromverteilung. Beim Unterwerk Etzel ist eine gasisolierte Schaltanlage (GIS) geplant, die gegenüber luftisolierten Schaltanlagen den Vorteil hat, dass sie weniger Raum in Anspruch nimmt. Dank dieser modernen Technologie kann das GIS-Unterwerk Etzel auf relativ kleinem Raum realisiert werden und spart gegenüber einer Freiluftschaltanlage 75% Platz ein.

Die Umwandlung von Hoch- auf Mittelspannung erfolgt entweder über einen umschaltbaren 50-110/16kV- oder fixe 50/16kV- bzw. 110/16kV- Transformatoren. Durch den Einbau des umschaltbaren 50-110/16-kV-Transformators ist Axpo jederzeit für eine Spannungsumstellung gerüstet. Das Unterwerk Etzel wird im Sommer 2018 mit einem 50-kV-Netzanschluss in Betrieb gehen und danach zur Erhöhung der Übertragungskapazität auf 110 kV umgestellt werden. Axpo baut ihr bestehendes überregionales Verteilnetz sukzessive für den Betrieb von 50 kV auf 110 kV um, um das überregionale Verteilnetz an die wachsenden Anforderungen der Energiezukunft anzupassen. Die Regionen profitieren dadurch von einer zuverlässigen nachhaltigen Energieversorgung.

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