Aarekraftwerk Klingnau AG: Weniger Wasser, weniger Strom

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09.01.2020 - Der Verwaltungsrat der Aarekraftwerk Klingau AG (AKA) hat heute im Hinblick auf die Generalversammlung vom 13. März 2020 die Jahresrechnung 2018/19 genehmigt. Die Energieerzeugung der AKA zuhanden der Partner fiel im Geschäftsjahr 2018/19 aufgrund der unterdurchschnittlichen Wasserführung der Aare gegenüber dem Vorjahr leicht geringer aus und betrug 186 GWh. Parallel dazu sanken auch die Jahreskosten.

Die Wasserführung der Aare war – mit Ausnahme einzelner Monate – über das gesamte Geschäftsjahr 2018/19 (1. Oktober 2018 bis 30. September 2019) hinweg betrachtet leicht unterdurchschnittlich und lag 12.3% unter dem 10-jährigen Mittelwert. Insgesamt wurden 195'210 MWh elektrischer Strom erzeugt (Vorjahr 210'566 MWh). Unter Berücksichtigung des Eigenbedarfs sowie der Ersatzenergie stand den Partnern eine produzierte Energiemenge von 186’094 MWh zur Verfügung.  

Parallel dazu sind die Jahreskosten der AKA zu Lasten der Partner gegenüber dem Vorjahr um CHF 0.59 Mio. oder rund 6% gesunken und betrugen im Geschäftsjahr 2018/19 CHF 9.99 Mio., was Produktionskosten in Höhe von 5.37 Rp./kWh entspricht (Jahreskosten Vorjahr: CHF 10.58 Mio.).

Der Aufwand für Material und Fremdleistungen nahm gegenüber dem Vorjahr um CHF 0.13 Mio. ab und belief sich im Berichtsjahr auf CHF 2.16 Mio. Diese Position schwankt von Jahr zu Jahr je nach Anzahl und Umfang der im Geschäftsjahr durchgeführten Instandhaltungsarbeiten.

Für die Restzahlungen des Erwerbspreises in der Höhe von CHF 90.50 Mio. zuhanden des Kantons Aargau sowie für die Refinanzierung von Darlehen in der Höhe von CHF 30 Mio. wurde eine Obligationenanleihe von CHF 120 Mio. zu 0,625% mit einer Laufzeit von 10 Jahren begeben.

Die Aarekraftwerk Klingnau AG ist ein Partnerwerk der Axpo Hydro AG (60%) und der AEW Energie AG (40%).

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