Axpo Polska beliefert Johnson Matthey mit grünem Strom für die Herstellung von Elektrofahrzeug-Batterien

01.02.2021 - Axpo baut ihre Geschäftsaktivitäten im Bereich erneuerbarer Energien weiter aus: Ihre polnische Tochtergesellschaft wird Johnson Matthey (JM), Marktführer für nachhaltige Technologien, mit umweltfreundlichem Strom für den Betrieb eines Werks im polnischen Konin beliefern, in dem Material für Batteriekathoden hergestellt wird. Im Rahmen dieses Vollversorgungsvertrags wird das Werk mit 100% erneuerbarer Energie betrieben, was seine CO2-Bilanz erheblich verbessert und Polen dabei unterstützt, den Übergang zu einer emissionsärmeren Wirtschaft zu schaffen.

Das derzeit noch in Bau befindliche neue Werk von JM in Konin wird voraussichtlich im Jahr 2022 in Betrieb gehen und ab 2024 Automobilhersteller beliefern. Im Rahmen eines gestaffelten Investitionsplans wird das Werk zu Beginn jährlich 10 000 Tonnen des innovativen, hoch-nickelhaltigen Kathodenmaterials eLNO® herstellen, was für den Bau von 100 000 Elektrofahrzeugen reicht.

JM hat sich der Entwicklung nachhaltiger Technologien verschrieben und setzt sich für eine sauberere Umwelt ein. In diesem Zusammenhang hat sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, sein neues Werk in Konin möglichst emissionsarm zu betreiben. Dank der Vereinbarung mit Axpo Polska kommt ab dem ersten Produktionstag ausschliesslich Strom aus erneuerbaren Quellen zum Einsatz.

Grzegorz Biliński, Managing Director Axpo Polska, kommentiert: «Wir verzeichnen in Polen gerade bei energieintensiven Industrieunternehmen eine stetig steigende Nachfrage nach Strom aus erneuerbaren Quellen. Dank des Vollversorgungsvertrags mit Axpo Polska kann JM seine Produktionsprozesse noch umweltfreundlicher gestalten und einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der Elektromobilität leisten.»

Polen ist der grösste Strommarkt in Mittelosteuropa, weist aber historisch gesehen einen der niedrigsten Anteile erneuerbarer Energien im Strommix auf. Derzeit wird die Nachfrage noch hauptsächlich aus Kohlekraftwerken gedeckt. Doch das Land hat ehrgeizige Ziele: Bis zum Jahr 2050 sollen rund 52 Prozent der polnischen Energieerzeugung aus Wind, Sonnenenergie und Biomasse stammen.

Axpo ist auf dem polnischen Markt mittlerweile seit 20 Jahren präsent und zählt zu den grössten Abnehmern von Strom aus umweltfreundlichen Quellen. Die Kunden von Axpo Polska profitieren von massgeschneiderten Stromabnahmeverträgen und anderen Stromversorgungslösungen, die auf strukturierten, langfristigen Verträgen basieren. Zudem ist Axpo Polska im Bereich Lastmanagement und -prognosen sowie im Handel von Herkunftsnachweisen tätig und hat ihr KMU-Geschäft in den vergangenen Jahren auf mittlerweile 15‘000 Unternehmen erweitert.

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