28.07.2016 | Wenn Axpo Mitarbeiter Leserbriefe bekommen.

Danke für die Blumen!

Öffentliches Lob für Mitarbeitende der Axpo, das hört man gern. Etwa, wenn Leserbriefschreiberinnen "unsere" Arbeit loben, wie dies eben erst im "Sarganserländer" geschehen ist.

Hinten im Calfeisental, am Nordfuss des Ringelspitzes (dem mit 3247 m.ü. M. höchsten Gipfel im Kanton St. Gallen), liegt der Stausee Gigerwald. Er wird beidseitg durch fast 2000 Meter hohe, schroff und steil aufragenden Kalkwände, im Westen durch die idyllische, im Sommer bewirtete Walsersiedlung St. Martin und im Osten durch die fast 150 Meter hohe Staumauer begrenzt.

Die Zufahrtsstrasse, die zum Restaurant Gigerwald, zum See und weiter nach St. Martin führt und die Wiesen drum herum, sind Anlass für diese kleine Geschichte. Sie werden von den Mitarbeitern der Kraftwerke Sarganslerland AG (KSL), einer Tochtergesellschaft der Axpo, unterhalten. Dazu gehören im Sommer natürlich auch die Mäharbeiten.

Türkenbund & Co.

Aber lassen wir doch gleich Antonia Kressig und Heidi Compagnoni aus Mels zu Wort kommen. Diese wandern alljährlich im Sommer von der Staumauer Gigerwald nach St. Martin. Sie schreiben in einem in der Zeitung "Sarganserländer" eben publizierten Brief: "An dieser Wegstrecke wächst eine grosse Vielfalt einzigartiger Flora. So viel Türkenbund haben wir noch nirgends gesehen. Wir möchten uns bei den vier Mitarbeitern der KSL (Axpo), Markus und Berni Kohler, Gregor und Thomas Zimmermann, bedanken, wie sie mit grosser Sorgfalt jedes Jahr das Gras schneiden und dabei viele besondere Blumen stehen lassen. Das sind noch echte Naturfreunde. Bis zum nächsten Jahr".

Prächtig dieser Türkenbund. Foto: Thomas Zimmermann

Man müsse halt ein wenig aufpassen "und es bitzeli ausmähen", kommentiert Thomas Zimmermann, Stv. Teamchef (Instandhaltung baulicher Teil) das Lob der beiden Frauen nüchtern. Und schliesslich habe man ja selber auch "Freude an der Blumenpracht" (siehe Bildstrecke).

Wir schliessen uns dem Bravo an und sagen danke für die doppelten Blumen - die auf den Matten und die aus dem Leserbrief ...

Stauseen Gigerwald und Mapragg

Die Kraftwerke Sarganserland AG (KSL) gehören zu 98,5 Prozent der Axpo. Die KSL betreibt die Stauseen Gigerwald und Mapragg mit den beiden Kraftwerken Mapragg und Sarelli. Die Anlage kann als Pumpspeicherkraftwerk (370 MW Turbinenleistung/159 MW Pumpleistung) genutzt werden und produziert im 10-Jahres-Mittel 464,6 Mio kWh Strom. Zur Gewinnung von Spitzenenergie kann aus dem Stausee Mapragg Wasser zurück in den Stausee Gigerwald gepumpt werden. Die Maschinengruppe Mapragg wird oft für die Lieferung von Systemdienstleistungen zugunsten des Höchstspannungsnetzes eingesetzt.

Die beiden Kraftwerkstufen Mapragg und Sarelli nutzen die Wasserzuflüsse eines rund 160 km2 grossen Einzugsgebietes im Weisstannen- und Calfeisental. Bei der Staumauer Gigerwald handelt es sich um eine doppelt gekrümmte Bogenstaumauer (Maximale Höhe über Fundament: 147 Meter, Kronenlänge 430 Meter, Minimale Mauerstärke an der Krone 7 Meter, Maximale Mauerstärke am Fuss 22 Meter).

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