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Ad hoc Meldung gemäss Art. 53 KR

Beitrag an die Versorgungsicherheit: Bezugsvertrag mit Frankreich verlängert

Die Axpo-Gruppe setzt ihr Engagement fort und bezieht ab 2025 65,7 Megawatt Bandleistung aus dem Bezugsvertrag SBR2 der ENAG (Energiefinanzierungs AG). Axpo und die weiteren ENAG-Partner haben den Vertrag mit Electricité de France (EDF) heute bis 2039 verlängert.

Mit der Verlängerung des Bezugsvertrags fliessen ab 2025 180 Megawatt Bandleistung oder jährlich rund 1'500 Gigawattstunden Strom in die Schweiz (Siehe Medienmitteilung der ENAG), was dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 350'000 Vierpersonenhaushalten entspricht. Die Axpo-Gruppe hält ab 2025 36,5 Prozent der ENAG-Anteile (aufgeteilt auf Axpo Solutions und CKW) und hat damit bis 2039 Anrecht auf 65,7 Megawatt Leistung.

Der Vertragsverlängerung gingen erfolgreiche Gespräche mit dem bestehenden ENAG-Aktionariat, sowie mit neuen Partnern voraus. Ab 2025 stossen Groupe E, SAK und Primeo Energie neu zum ENAG-Aktionariat. Damit wird der Bezugsvertrag künftig von einem grösseren Partnerkreis getragen und die Energie wird mehrheitlich in der Grundversorgung genutzt.

Die Vertragsverlängerung ist für die Versorgungssicherheit in der Schweiz bedeutend, da die Leistung rund um die Uhr zur Verfügung steht – auch während möglicher Engpässe im Winter. SBR2 ist einer von mehreren langfristigen Bezugsverträgen mit Frankreich, an denen Axpo beteiligt ist. Insgesamt bezieht Axpo so jährlich knapp 6 Terawattstunden Strom aus Frankreich. Das entspricht rund 10 Prozent des Jahresverbrauchs der Schweiz. Diese Energie wird in der Regel mehrheitlich im Winter bezogen – also in Zeiten, in denen der Strom dringend benötigt wird.

Axpo Holding AG

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