09.07.2026 – Axpo hat das erste in ihrer Biomethananlage im süditalienischen Grottole erzeugte Gas erfolgreich in das nationale Gasnetz eingespeist. Dies stellt einen bedeutenden Meilenstein in der Expansionsstrategie des Unternehmens im Bereich der erneuerbaren Gase dar.
Darum geht’s:
Die Anlage in Grottole beginnt mit der Einspeisung von Biomethan in das italienische Gasnetz. Sie wird 45 GWh pro Jahr produzieren.
Die Biomethananlage wandelt landwirtschaftliche Nebenprodukte in kohlenstoffarmes Gas und Dünger um und trägt damit zur Dekarbonisierung, zur Energiesicherheit und zur Kreislaufwirtschaft in Europa bei.
Dies stärkt die Position von Axpo im Bereich Biomethan in ganz Europa.
Die Biomethananlage Grottole in Süditalien, die Axpo im Jahr 2024 als baureifes Projekt erworben hatte, hat den Betrieb aufgenommen und liefert nun das erste vollständig im Eigenbesitz des Unternehmens befindliche Biomethan in das nationale Netz. Der Hochlauf auf volle Kapazität wird voraussichtlich bis zu sechs Monate dauern, anschliessend wird die Anlage über Jahrzehnte hinweg jährlich 45 GWh erneuerbare Energie produzieren. Diese Menge entspricht dem durchschnittlichen Gasverbrauch von ca. 3 200 italienischen Haushalten und trägt dazu bei, im Vergleich zur Nutzung von Erdgas jährlich rund 9 000 Tonnen direkter CO₂-Emissionen zu vermeiden.
Der langfristige Gasabnahmevertrag für die Anlage wurde mit der führenden italienischen Papierfabrik Cartiere del Garda unterzeichnet, was die starke Marktnachfrage nach erneuerbarem Gas unterstreicht.
Andy Heiz, Leiter Generation & Distribution und stellvertretender CEO von Axpo, erklärte: «Biomethan spielt eine zentrale Rolle bei der Energiewende in Europa und Grottole ist von zentraler Bedeutung für unsere Wachstumsstrategie. Dieser Moment ist das Ergebnis jahrelanger strategischer Planung, sorgfältiger Umsetzung und eines engen Dialogs mit den lokalen Behörden. Dies ist ein bedeutender Beweis für unser anhaltendes Engagement für Lösungen im Bereich der erneuerbaren Energien – eine Energieinfrastruktur, die funktioniert, das Netz speist und Gemeinden mit Energie versorgt.»
Die Biomethananlage in Grottole nutzt landwirtschaftliche Nebenprodukte aus regionalen Betrieben zur Herstellung von CO₂-armem Gas und Dünger und unterstützt damit unmittelbar die Dekarbonisierungsziele Europas, während gleichzeitig die Energiesicherheit und die Kreislaufwirtschaft gestärkt werden.
Véronique Abrate, Leiterin von Biogas International bei Axpo, erklärte: «Diese erste Gaseinspeisung ist mehr als nur eine technische Errungenschaft. Sie beweist, dass die Biomethan-Strategie von Axpo echte, greifbare Ergebnisse liefert. Wir beginnen nun in Italien mit der Produktion von erneuerbarem Gas in grossem Massstab, und dies ist erst der Anfang unserer Expansion.»
Antonio Di Blas, Werksleiter bei Cartiere del Garda, fügte hinzu: «Für uns stellt dieser Vertrag eine grossartige Gelegenheit dar, die CO2-Emissionen unserer Produktionsanlagen zu reduzieren, und stärkt die langfristige Zusammenarbeit mit unserem Partner Axpo.»
Axpo ist eine Branchenführerin im Bereich Biomasse sowie Biogas- und Biomethananlagen und verfügt über fundiertes Fachwissen in der Schweiz, in Italien, Polen und Spanien. In der Schweiz betreibt das Unternehmen 15 Anlagen, in denen mithilfe der Trockenvergärungstechnologie erneuerbare Energie und natürliche Düngemittel erzeugt werden.
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