12.05.2026 - Die Albula-Landwasser Kraftwerke AG (ALK) saniert gegenwärtig das Ausgleichsbecken Islas und investiert dafür rund 5,3 Millionen Franken. Grund sind fortschreitende Schäden an der Beckenabdichtung. Nachdem die ALK bereits im Sommer 2025 verschiedene Vorarbeiten durchgeführt hat, beginnen Anfang Juni die eigentlichen Sanierungsarbeiten am Ausgleichsbecken.
Darum geht’s:
Das Ausgleichsbecken Islas verfügt über ein Nutzvolumen von rund 35'000 Kubikmeter. Hier wird sowohl das Wasser der Albula wie auch das bereits genutzte Wasser des Kraftwerkes Tischbach gesammelt und dem Druckstollen nach Filisur zugeführt. Weil der Zustand der Beckenabdichtung nach gut 60 Jahren Betriebszeit sanierungsbedürftig ist, hat sich die ALK entschieden, die Abdichtung zu einem grossen Teil zu ersetzen. In diesen langfristigen Substanzerhalt investiert die ALK rund 5,3 Millionen Franken.
Arbeiten dauern rund ein halbes Jahr
Die Sanierungsarbeiten am Ausgleichsbecken Islas beginnen im Juni 2026 und dauern voraussichtlich bis Herbst 2026. Dabei wird das Becken vollständig trockengelegt. Danach wird die beschädigte Belagsschicht der Böschung abgefräst und eine neue Asphaltabdichtung im Becken eingebracht. Parallel dazu werden Betoninstandsetzungs- und Werkleitungsarbeiten durchgeführt.
Um die Wasserverluste für die Stromproduktion zu begrenzen und um die Sicherheit der Bauarbeiten während den Instandsetzungsarbeiten zu gewährleisten, wurden bereits im Sommer 2025 verschiedene Vorarbeiten umgesetzt. Dazu gehören ein neues Entlastungsbauwerk und eine temporäre Überleitung des Wassers des Tischbachs, um die Anlage im Bypassbetrieb bei entleertem Becken weiterhin betreiben zu können.
Die Albula Landwasserkraftwerke AG ist ein Partnerwerk von Axpo (75%), EW Davos (15,74%), Kanton Graubünden (5%) und verschiedenen Gemeinden (4,26%). Die Konzession für den Betrieb der Albula-Landwasser Kraftwerke läuft bis ins Jahr 2046.
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