Das verheerende Unwetter im Bündner Südtal Misox von Juni 2024 hatte auch das Kraftwerk Grono stark beschädigt. Die Instandstellungsarbeiten dauerten fast 18 Monate und beanspruchten rund 8 Millionen Franken. Seit Ende 2025 ist auch die letzte der drei Maschinengruppen der Zentrale Grono wieder in Betrieb.
Darum geht’s:
Axpo betriebt im Misox insgesamt sechs Wasserkraftwerke: die Kraftwerke OIM (Officine Idroelettriche di Mesolcina SA), Calancasca SA, ELIN (Elettricità Industriale SA), das Kleinkraftwerk der Tecnicama AG sowie im Auftrag der BKW und der Gemeinde Calanca das Kleinkraftwerk der Idro Arvigo AG. Das Unwetter von Juni 2024 richtete an den meisten Anlagen nur geringfügige Schäden an, so dass sie nach wenigen Tagen Unterbruch wieder in Betrieb gehen konnten.
Sehr grosse Schäden hingegen verzeichnete die Anlage Grono der Elettricità Industriale SA (ELIN) mit der Stauanlage Roggiasca, der Zentrale Grono und mehreren Wasserfassungen. Axpo Fachleute, das Betriebspersonal vor Ort und externe Mitarbeitende arbeiteten mit Hochdruck an der Behebung der umfangreichen Beschädigungen. In der Zentrale Grono konnten ab Anfang Mai 2025 zwei von drei Turbinen in der Zentrale Grono nach einem Ausfall von rund 320 Tagen wieder in Betrieb genommen werden. Ende Dezember folgte die Inbetriebnahme der dritten Maschinengruppe. Nach fast 18 Monaten Unterbruch ist das Kraftwerk Grono wieder vollständig in Betrieb.
Rund 8 Mio. Franken beanspruchte die Sanierung. Hinzu kommen die Produktionsausfälle, die Axpo dank ihrem grossen Kraftwerkspark aber relativ gut kompensieren konnte.
Mit rund 60 Anlagen ist Axpo die grösste Betreiberin von Wasserkraftwerken in der Schweiz. In Graubünden betreibt Axpo rund 20 Wasserkraftwerke mit einer Leistung von 1200 MW, dies entspricht rund einem Drittel der Axpo Produktion aus Wasserkraft.
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