Zur Sicherstellung der zukünftigen Energieversorgung erhöht Axpo die Betriebsspannung ihrer Stromleitungen von 50 auf 110 Kilovolt in der Region südlich des Zürichsees. Im Rahmen dieses Projekts wird die bestehende Freileitung im Bereich vom Unterwerk Freienbach bis nach Altendorf (Steinegg) im Kanton Schwyz in den Boden verlegt. Die Bauarbeiten starten im Mai 2026.
Das Hochspannungsnetz auf der südlichen Zürichseeseite stellt die Energieversorgung der angesiedelten Gemeinden sicher. Für eine zuverlässige und nachhaltige Versorgungssicherheit erhöht Axpo in dieser Region die Betriebsspannung ihrer Leitungen von 50 auf 110 Kilovolt (kV). Damit werden die Übertragungskapazitäten gesteigert und die Übertragungsverluste reduziert. Als Massnahme für die Spannungs-umstellung erstellt Axpo unter anderem eine neue 8.1 km lange 110-kV-Erdkabelleitung vom Axpo Unterwerk Freienbach bis Steinegg der Gemeinde Altendorf. Das Bundesamt für Energie (BfE) erteilte im Oktober 2025 die Plangenehmigung. Der Bau startet im Mai 2026. Ab diesem Zeitpunkt ist mit Baustellenverkehr zu rechnen. Während der Bauzeit bleibt die Stromversorgung über die bestehende Leitung jederzeit gewährleistet.
Nach der Inbetriebnahme der neuen Leitung wird die nicht mehr benötigte Freileitung rückgebaut. Dadurch wird die Landschaft entlastet.
Ab dem Unterwerk in Freienbach folgt die neue Kabelleitung entlang der Autobahn A3 bis zum «Buechberg» und anschliessend weiter Richtung Osten bis zur bestehenden Kabelleitung, die das Unterwerk Etzel in der Gemeinde Altendorf versorgt. Ab dieser Kabelleitung führt die neue Kabelleitung weitestgehend Richtung Osten bis vor Steinegg in Altendorf. Dort wird sie mittels zwei neuer Masten an die bestehende Freileitung angeschlossen.
Axpo baut ihr bestehendes überregionales Verteilnetz sukzessive für den Betrieb von 50 auf 110 kV um. Dadurch kann mehr Strom transportiert werden und die Netzverluste werden um bis zu 75 Prozent reduziert. In diesem Sinne leistet die Spannungsumstellung einen wichtigen Beitrag zu einem ökologischen und wirtschaftlichen Netzbetrieb. Dank der Spannungsumstellung ist das Netz für die steigenden Anforderungen – etwa die wachsende Einspeisung aus Solaranlagen sowie höhere Lasten durch Wärmepumpen und Elektromobilität – zuverlässig gerüstet. Dank der Spannungsumstellung werden Engpässe beseitigt und zudem wird dem steigenden Energiebedarf Rechnung getragen. Ein leistungsfähiges, modernes und effizientes Stromnetz ist eine wesentliche Voraussetzung für eine zuverlässig hohe und nachhaltige Versorgung der gesamten Nordostschweiz, auch in der Zukunft.
In den vergangenen Jahren hat Axpo in der Region südlich des Zürichsees verschiedene Spannungsumstellungsprojekte realisiert. Nach der Umsetzung des Abschnitts von Freienbach bis Altendorf kann in dieser Region die Betriebsspannung von 50 auf 110 kV teilweise umgestellt werden.
Corporate Communications