10.12.2021 | Trainee bei Axpo: Emanuel Joos

"Das Traineeship bietet mir extrem viele Lernmöglichkeiten"

Emanuel Joos hat seinen Master in Maschinenbau an der ETH Zürich absolviert und ist im Oktober 2020 als Trainee Data Science und Data Engineering bei Axpo eingestiegen. Momentan arbeitet er in seiner dritten und letzten Rotation bei Hydro 4.0 und kann das bisher erworbene Wissen anwenden und erweitern. Während seines Traineeships hat sich Emanuel stark engagiert bei der Organisation und Durchführung des Hackathon 2021 und der ersten Axpo Engineering Power Conference.

Emanuel Joos

Funktion: Trainee Data Science und Data Engineering
Hintergrund: MSc in Maschinenbau an der ETH Zürich
Rotationen: Grid 4.0, Advanced Analytics Trading & Sales, Hydro 4.0

Weshalb hast du dich für ein Traineeship bei Axpo entschieden?

Die Energieversorgung der Schweiz steht vor einem Wendepunkt. Die damit einhergehenden Veränderungen in Politik, Technik und Gesellschaft führen zu enorm spannenden Themen und Fragen. Ich möchte aktiv mitgestalten, in welche Richtung sich die Schweiz im Energiebereich entwickeln wird. Das Traineeprogramm stellt mich nicht nur vor spannende Herausforderungen in meinem Fachgebiet, sondern ermöglicht mir auch einen tieferen Einblick in das Unternehmen und die Energiewirtschaft.

Welche Vorteile hat ein Traineeship aus deiner Sicht?

Das Traineeship ermöglicht mir den Aufbau eines grossen Netzwerkes innerhalb der Axpo. Im Verlaufe des Trainee Programmes lernt man viele Menschen in unterschiedlichen Abteilungen kennen und auch innerhalb der Traineecommunity hat man die Möglichkeit, sich regelmässig auszutauschen.
Ein weiterer Vorteil meiner Meinung nach ist die Chance, sich ein umfassendes Wissen im Energiebereich anzueignen. Da man durch die drei Rotationen immer wieder Einblicke in neue Teams und neue Projekte erhält, lernt man auch im technischen Bereich extrem viel. Die Abteilungen, in denen ich bisher war, brauchen für ihre Arbeit unterschiedliche Technologien. Dadurch konnte ich sehr viel lernen.   

Kannst du uns mehr über die verschiedenen Rotationen und Projekte während deines Traineeships erzählen?

Während meiner ersten Rotation bei Grid 4.0 arbeitete ich hauptsächlich im Bereich Data Engineering und habe eine IoT-Pipeline für Netzleit System Daten (SCADA) aufgebaut. Für den zweiten Teil meines Traineeships wechselte ich in das Advanced Analytics Trading & Sales Team. In diesen sechs Monaten war ich im Bereich Data Science tätig und habe hauptsächlich an Vorhersagemodellen gearbeitet. In der dritten und letzten Rotation bei Hydro 4.0 kann ich das Wissen, welches ich in meinen ersten beiden Rotationen erworben habe, anwenden und erweitern. Die Projekte, an denen ich im Moment arbeite, sind sowohl im Data Engineering als auch im Data Science Bereich. Da das Hydro 4.0 Team noch sehr jung ist, kann ich bei vielen Entscheidungen mitwirken, welche die Zukunft beim Hydro Digitalisierungsteam stark beeinflussen werden. Zurzeit arbeite ich zusammen mit Mitgliedern der anderen Abteilungen an Modulen, die teamübergreifend genutzt werden können. Dabei bündelt sich das Wissen der Abteilungen Grid 4.0, Advanced Analytics und Hydro 4.0.

Emanuel und das Team Grid 4.0 bei einem Teamausflug auf der Lägern.
Was konntest du während deines Traineeships bei Axpo bewirken?

Im Frühling 2021 durfte ich als Mitglied des Organisationskomitees den Hackathon 2021 organisieren. Insgesamt 30 Data Scientists und Data Engineers von allen Axpo Geschäftsbereichen nahmen an diesem Anlass teil und entwickelten unteranderem ein ML Model, welches in Zukunft von Urbasolar verwendet werden kann.

Des Weiteren hatte ich die Möglichkeit, mich bei der Organisation der ersten Axpo Engineering Power Conference im Herbst 2021 einzubringen. Über 30 ReferentInnen der Axpo haben ihre aktuellen Projekte vorgestellt und den restlichen Axpo Mitarbeitenden einen Einblick in ihre Arbeit gewährt. Für diesen Event trug ich die Verantwortung der ReferentInnen-Rekrutierung sowie der Organisation eines ReferentInnen-Trainings. Der Anlass war ein voller Erfolg und kam bei allen Mitarbeitenden sehr gut an. 

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag als Trainee bei Axpo aus und was sind die Highlights?

Einen typischen Arbeitsalltag zu beschreiben ist sehr schwierig, da jeder Tag ein wenig anders abläuft. Für mich persönlich ist es jeweils ein Highlight, wenn wir bei der Lösungsfindung von gewissen Problemen mit anderen Abteilungen zusammenarbeiten. Jedes Team bringt anderes Wissen und andere Methoden mit und zusammen lassen sich dann oft die besten Lösungen finden. In solchen Momenten zahlt sich ein abteilungsübergreifendes Netzwerk aus!

Was wusstest du nicht, bevor du bei Axpo angefangen hast?

Es gibt vieles, das ich nicht wusste und natürlich lerne ich auch jetzt noch ständig dazu. Aber was gibt es Schöneres als jeden Tag etwas Neues zu lernen?

Was kannst du aus deiner Uni-Zeit heute in deinem Arbeitsalltag anwenden?

Vorallem die Herangehensweise an Probleme, die Anwendung von Problemlösungsstrategien und das analytische Denken kann ich bei all meinen Projekten anwenden und sind sehr wertvoll in meinem Alltag. Dies sind Fähigkeiten, die ich in meiner Zeit an der ETH erwerben konnte.

Was würdest du Absolventinnen und Absolventen zum Start ihrer Karriere empfehlen?

Meiner Meinung nach ist ein Traineeprogramm nach dem Studium ein optimaler Start in die Arbeitswelt. Während eines Traineeships hat man die einmalige Chance, in verschiedenen Teams an unterschiedlichen Projekten zu arbeiten. Man lernt in dieser Zeit extrem viel und kann auch sich selber, seine Stärken und Interessen besser kennenlernen. 

Hat Emanuels Erfahrung mit seinem Traineeship bei Axpo deine Neugier geweckt? Dann entdecke weitere Informationen dazu hier. Wir freuen uns darauf, dich hoffentlich bald während des Rekrutierungsprozesses kennenzulernen! 

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