Ad hoc Meldung gemäss Art. 53 KR
27.03.2026 – An der heutigen Generalversammlung der Axpo Holding AG genehmigten die Aktionäre den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2024/25. Es wurde die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 200 Millionen CHF beschlossen. Zudem stimmten die Aktionäre den Gesamtbeträgen der Vergütung der Unternehmensleitung für das Geschäftsjahr 2026/27 und des Verwaltungsrates bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung zu.
An der 25. ordentlichen Generalversammlung der Axpo Holding AG genehmigten die Aktionäre den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2024/25. Die Generalversammlung verabschiedete die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 200 Millionen CHF. Axpo hat im Geschäftsjahr 2024/25 trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten ihre Strategie erfolgreich umgesetzt und erneut ein gutes Ergebnis erzielt. Alle Geschäftsbereiche trugen dazu bei; den grössten Beitrag lieferte das internationale Kunden- und Handelsgeschäft, in dem Axpo ihre Position als führendes internationales Energieunternehmen weiter gestärkt und zusätzliches Wachstumspotenzial erschlossen hat. In der Schweiz stellte Axpo zuverlässig rund 40 Prozent des verbrauchten Stroms bereit, investierte bedeutend in die heimische Energieinfrastruktur und leistete damit einen substanziellen Beitrag zur sicheren Energieversorgung. Gleichzeitig festigte das Unternehmen seine Rolle als führende Schweizer Stromproduzentin und internationale Energiepartnerin in über 30 Ländern und baute die erneuerbare Stromproduktion gezielt aus.
Die Generalversammlung vom Januar 2025 beschloss die Einführung einer «say on pay» Regelung in den Statuten. Fortan genehmigt die Generalversammlung jährlich die maximalen Gesamtbeträge der Vergütung der Unternehmensleitung und des Verwaltungsrates. Die Aktionäre übernehmen so Mitverantwortung in Vergütungsfragen.
An einer ausserordentlichen Generalversammlung im November 2025 beschlossen die Axpo Aktionäre gestützt auf die neue Statutenbestimmung ein neues Vergütungssystem. Das neue Vergütungssystem enthält einen stärkeren Fokus auf die Langfristigkeit. Die Vergütung wurde reduziert und die variable Komponente in einen kurz- und in einen langfristig ausbezahlten Teil aufgeteilt. Der langfristige Teil wird erst nach drei Jahren ausbezahlt und auch nur dann, wenn die Ziele in den drei Bereichen Wertsteigerung der Unternehmung, Beitrag an die Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit erreicht werden.
Der Antrag auf die maximalen Gesamtbeträge der Vergütung der Unternehmensleitung für das Geschäftsjahr 2026/27 und des Verwaltungsrates bis zur nächsten ordentlichen GV wurde genehmigt.
Das maximale, in einem Jahr ausbezahlte Gehalt (fixe und variable Vergütung) beträgt im Durchschnitt rund CHF 1 Million pro Geschäftsleitungsmitglied, jedoch nur sofern alle Ziele über einen Zeitraum von drei Jahren vollständig erreicht werden. Für den CEO gilt im neuen Modell zusätzlich eine verbindliche Obergrenze (fixe und variable Vergütung), welche auf dem inflationsbereinigten Niveau seines Vorgängers liegt: Seine Vergütung bewegt sich zwischen CHF 750 000 und 1.37 Mio. Die maximale Vergütung wird nur bei vollständiger Zielerreichung über drei Jahre ausbezahlt. Das Vergütungsniveau der Unternehmensleitung von Axpo liegt damit deutlich unter den direkten internationalen Konkurrenten und liegt auch im Vergleich mit Schweizer Unternehmen in Kontrolle der öffentlichen Hand im unteren Mittelfeld.
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