Schicksalsjahr für die Erneuerbaren

Investoren brauchen echte Anreize

Beim Ausbau erneuerbarer Energien kollidieren in der Schweiz heute die energiepolitischen Wünsche mit der betriebswirtschaftlichen Realität. Hiesige Stromunternehmen investieren darum vor allem im Ausland. Die Politik kann dies im kommenden #Stromjahr21 ändern. Axpo-CEO Christoph Brand äussert sich dazu an der Bilanzmedienkonferenz vom 10. Dezember 2020. 

Will die Schweiz bei den Erneuerbaren zulegen, braucht es geeignete Investitionsanreize. Nach dem Willen des Bundesrats soll eine Revision des Energiegesetzes Abhilfe schaffen. Axpo begrüsst das Ansinnen des Bundesrats, hält aber einige der vorgeschlagenen Massnahmen für nicht zielführend.

Gut gemeint, schlecht designt

Mit der Revision des Energiegesetzes will der Bundesrat stärkere Anreize für den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Schweiz setzen. Axpo begrüsst dieses Anliegen grundsätzlich. Die vorgesehenen Investitionsbeiträge sind für Investitionen in dringend erforderliche Grossanlagen aber nicht geeignet. Axpo schlägt deshalb die Einführung ausschreibebasierter gleitender Marktprämien vor, wie sie auch in Deutschland und Frankreich etabliert sind. Zudem soll eine Risikogarantie sicherstellen, dass ausreichend in den langfristigen Erhalt der bestehenden Wasserkraftwerke investiert werden kann.

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Medienmitteilungen

30.04.2020

Energiegesetz: Investitionen in Erneuerbare müssen sich wieder lohnen

Will die Schweiz bei den erneuerbaren Energien einen namhaften Zubau erreichen, braucht es geeignete Anreize für Investitionen. Für neue Grossanlagen sind die im Rahmen der Energiegesetz-Revision vorgeschlagenen Investitionsbeiträge nicht zielführend. Darüber hinaus fehlt eine Risikogarantie, die langfristige Investitionen in die bestehenden Wasserkraftwerke sicherstellt. Axpo schlägt dazu Alternativen vor.

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02.04.2020

Allianz für ein wirksames Finanzierungsmodell von erneuerbaren Energien

Eine Allianz der Schweizer Energiewirtschaft, bestehend aus den grossen Energieversorgungsunternehmen, den Stadtwerken und verschiedenen Branchenverbänden verlangt vom Bundesrat ein wirksames und marktnahes Finanzierungsmodell für erneuerbare Energien, das die herrschende Blockade bei den Inlandinvestitionen beendet und die Versorgungssicherheit gewährleistet. Gefordert werden u.a. ein verbindlicher Ausbaupfad für erneuerbare Energien und die Einführung von wettbewerblichen Ausschreibungen mit gleitender Marktprämie unter Berücksichtigung europäischer Regulierungsrichtlinien.

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