Hier finden Sie die neusten Informationen zu den Massnahmen des Kernkraftwerks Beznau (KKB) wegen der hohen Aaretemperatur.
Das Kühlwasser des KKB wird aus der Aare entnommen und nach dem Kühlvorgang wieder in den Fluss zurückgeleitet.
Wenn nach vollständiger Durchmischung des Kühlwassers mit der Aare eine Temperatur von 25 °C überschritten wird oder sich die Auslauftemperatur dem maximal zulässigen Wert von 32 °C nähert, muss der Wärmeeintrag reduziert werden (d.h. eine Leistungsreduktion bis auf 50 %). Überschreitet die Aaretemperatur nach Durchmischung trotzdem 25 °C, gilt dies als «Tag 1». Erfolgt eine erneute Überschreitung am folgenden Tag, ist es «Tag 2», bei einer weiteren Überschreitung spricht man von «Tag 3». An Tag 3 ist das Kernkraftwerk KKB herunterzufahren, falls in den nächsten zwei Tagen keine Abkühlung absehbar ist. Ausnahmen gelten, wenn dies zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit (ElCom), zur Sicherung der Netzstabilität (Swissgrid) oder aus Gründen der nuklearen Sicherheit (ENSI) erforderlich ist.
Diese Massnahmen dienen dem Schutz des Ökosystems der Aare und der Einhaltung der strengen umweltrechtlichen Vorgaben.
Die Aare hat heute nach vollständiger Durchmischung des Kühlwassers 25 °C erreicht. Dies gilt im obengenannten Prozess als Tag 1. Ist ein Abkühlen der Aare nicht absehbar, wird das KKB am 26.06.2026 ganz heruntergefahren.
Beide Reaktoren des KKB laufen aktuell bei 50 % Leistung.
Die Aaretemperatur steigt. Die Leistung der beiden Reaktorblöcke im KKB wird deshalb zunehmend gedrosselt.
Axpo beobachtet die Aarewassertemperatur genau. Das Kühlwasser des KKB wird aus der Aare entnommen und nach dem Kühlvorgang wieder in den Fluss zurückgeleitet. Wenn die Aaretemperatur wie in der aktuellen Hitzeperiode steigt, drosselt Axpo die Leistung des KKB oder stellt die Reaktoren vorübergehend ab. Diese Massnahmen dienen dem Schutz des Ökosystems der Aare und der Einhaltung der strengen umweltrechtlichen Vorgaben.