03.07.2026 - Bei einer amtlichen Probenahme im Grundwasserpumpwerk Tierfed der Kraftwerke Linth-Limmern AG wurde ein PFOA‑Wert festgestellt, der den in der Trinkwasserverordnung festgelegten Höchstwert überschreitet. Das Grundwasserpumpwerk Tierfed wurde auf amtliche Verfügung umgehend abgeschaltet. Die Trinkwasserversorgung für die Bezügerinnen und Bezüger bleibt gewährleistet. Die zuletzt erhobene Probe vom Februar 2026 entsprach den Anforderungen der Trinkwasserqualität.
Darum geht’s:
Am 22. Juni 2026 entschieden die zuständigen Behörden die sofortige Ausserbetriebnahme des Pumpwerks. Die KLL setzte dies noch am selben Tag um und stellte die Wasserversorgung auf die Trinkwasserversorgung Linthal (Gemeinde Glarus Süd) um. Die Trinkwasserversorgung für die Bevölkerung bleibt weiterhin gewährleistet. Von der Massnahme betroffen sind die direkten Bezügerinnen und Bezüger der KLL sowie die betroffenen Bezügerinnen und Bezüger der Versorgungszone Wald der kommunalen Trinkwasserversorgung Linthal (Gemeinde Glarus Süd). Sie wurden von der KLL über die Umstellung der Trinkwasserversorgung informiert.
Der gemessene PFOA-Wert (1.3 µg/l) überschritt den in der Trinkwasserverordnung festgelegten Höchstwert (0.5 µg/l) um 0.8 µg/l. Bei der zuletzt erhobenen Probe im Februar 2026 lag der PFOA-Wert hingegen unter dem festgelegten Höchstwert und das Trinkwasser war einwandfrei. Die Gemeinde Glarus Süd hat in den vergangenen Wochen das Trinkwasser ihrer Wasserversorgung auf PFAS untersucht. Die Probenahmen entsprachen den Anforderungen der Trinkwasserqualität.
In Abstimmung mit den zuständigen kantonalen Behörden wird aktuell ein Konzept zur Ursachenabklärung der festgestellten Höchstwertüberschreitung erarbeitet. Parallel dazu wird ein Überwachungsprogramm für PFAS im Grundwasserpumpwerk Tierfed erstellt. Die Bezügerinnen und Bezüger werden über die Ergebnisse der Abklärungen sowie über das weitere Vorgehen informiert, sobald weitere Erkenntnisse vorliegen.
Die Kraftwerke Linth-Limmern AG sind ein Partnerwerk von Axpo und des Kantons Glarus. Axpo hält 85 Prozent der Anteile, der Kanton Glarus 15 Prozent.
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