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Axpo und R.Power unterzeichnen bedeutenden Vertrag zur Optimierung eines Batteriespeichers in Polen

Axpo und R.Power haben einen weiteren mehrjährigen Vertrag unterzeichnet. Dieser regelt die Optimierung eines grossen Batterie-Energiespei­chersystems (BESS) in Polen. Die neue Anlage hat eine Kapazität von 300 MW/1.200 MWh. Sie wird in Dzięgielewo in der Provinz Masowien gebaut und erhöht die Flexibilität des polnischen Stromnetzes. Der langfristige Vertrag zwischen den Unternehmen ist derzeit der grösste Vertrag dieser Art für ein einzelnes Projekt in Mittel- und Osteuropa und einer der grössten in Europa.

Darum geht’s:

  • Axpo und R.Power unterzeichnen einen langfristigen Vertrag über die Optimierung einer 300-MW-/1.200-MWh-BESS-Anlage in Polen – das bislang grösste Projekt dieser Art in Mittel- und Osteuropa und eines der grössten in Europa.
  • Der zweite BESS-Vertrag zwischen den Partnern in diesem Jahr stärkt die Position von Axpo als Technologie- und Handelspartnerin für grossflächige Energiespeicher in Polen.
  • Das Projekt wird die Flexibilität des polnischen Stromnetzes sowie die Integration der wachsenden erneuerbaren Energieversorgung fördern. 

Die BESS-Optimierung umfasst die Steuerung des Betriebs einer Energiespeicheranlage und der damit verbundenen Marktverpflichtungen, um Erlöse und den Wert der Anlage zu maximieren – oder, vereinfacht ausgedrückt, die Entscheidung, wann, wie und zu welchem Zweck die Kapazität der Batterie genutzt wird. Dies umfasst sowohl den Energiezyklus durch die Batterie (Laden und Entladen) als auch die Reservierung ihrer Kapazität zur Erbringung von Regeldiensten für den Netzbetreiber. Ähnlich wie bei langfristigen Stromabnahmeverträgen für Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien unterstützt die von Axpo angebotene Option garantierter Mindesterlöse die Bankfähigkeit des Projekts und verringert das Investitionsrisiko. Durch die Übertragung des kommerziellen Managements und der Optimierung an einen einzigen, vertrauenswürdigen Partner kann sich der Anlagenbesitzer auf die Projektentwicklung und die Aufrechterhaltung der Betriebsleistung konzentrieren.

Nach der im Januar erfolgten Ankündigung ihrer gemeinsamen Optimierung einer Energiespeicheranlage in Jedwabno in Nordpolen erweitern Axpo und R.Power, ein europaweiter unabhängiger Stromerzeuger, ihre langjährige Partnerschaft auf ein weiteres, noch grösseres BESS-Projekt in Polen. Die neue Vereinbarung umfasst den gesamten Umfang der Optimierungsdienstleistungen für eine 300-MW/1.200-MWh-Speicheranlage, die in Dzięgielewo im östlichen Zentralpolen errichtet werden soll. Es handelt sich um die bislang grösste Vereinbarung dieser Art zur Optimierung eines einzelnen BESS-Projekts in Mittel- und Osteuropa und um eine der grössten auf dem gesamten europäischen Markt.

Diese Vereinbarung tritt mit Beginn des kommerziellen Betriebs in Kraft und läuft bis Ende 2038. Sie basiert auf einem Gewinnbeteiligungsmechanismus zwischen Axpo und R.Power, kombiniert mit einer Mindestumsatzgarantie (Floor), die dazu beitragen wird, die Zukunft von Dzięgielewo zu sichern – einer der grössten geplanten BESS-Anlagen Polens und ein Schlüsselprojekt in der polnischen Energiespeicher-Pipeline von R.Power mit einer Kapazität von 1,7 GW/6,3 GWh.

Aufgrund ihrer Grösse und Kapazität wird die Anlage die Flexibilität des polnischen Stromnetzes erheblich erhöhen. Sie unterstützt die Integration des wachsenden Angebotes an erneuerbaren Energien. Zudem bietet sie Regelleistungen für den Ausgleichsmarkt.

Mateusz Marczewski, Geschäftsführer von Axpo in Polen, sagte: «Unsere Partnerschaft mit R.Power beim Dzięgielewo-Projekt ist ein weiterer Schritt in Richtung einer führenden Position von Axpo im Segment der grossflächigen Energiespeicher in Polen. Unser Ziel bleibt es, den Wert der Anlagen unserer Partner über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu maximieren. Das umfasst die Teilnahme an Strom- und Regelleistungsmärkten bis hin zu Geschäftsmodellen, die speziell auf Finanzierungsanforderungen zugeschnitten sind.»

Krzysztof Włodyga, Leiter Origination bei Axpo in Polen, fügte hinzu: «Das Vertrauen, das wir durch PPA-Projekte und unsere jüngste Vereinbarung für Jedwabno mit R.Power aufgebaut haben, ermöglichte es uns, in kurzer Zeit einen Kooperationsrahmen für ein so grosses Projekt wie das Speicherprojekt in Dzięgielewo zu definieren. Eine zentrale Herausforderung war die Skalierung unserer Lösungen auf 300 MW. Gleichzeitig mussten wir diese an sich schnell ändernde betriebliche und regulatorische Standards anpassen.»

R.Power und Axpo in Polen verbindet eine langjährige Partnerschaft, die unter anderem langfristige Stromabnahmeverträge (PPAs) für rund 300 MW Photovoltaikleistung sowie einen Vertrag zur Optimierung des Speicherkraftwerks Jedwabno (150 MW/300 MWh) umfasst. Nach der Unterzeichnung der Vereinbarung für Dzięgielewo wird die mit R.Power vertraglich vereinbarte Speicherkapazität 450 MW bei einer Energiekapazität von 1.500 MWh erreichen.

R.Power Chief Commercial Officer Rafał Hajduk sagte: «Wir bauen unsere Energiespeicherbasis aus, um unser wachsendes PV-Portfolio strukturell auszugleichen und stabile, saubere Energie in Europa bereitzustellen. Langfristige Kommerzialisierungsvereinbarungen wie diese sind nicht nur von grundlegender Bedeutung für die Umsetzung unserer eigenen Pipeline, sondern legen auch den Grundstein für das Wachstum von BESS im Grossmassstab in vielversprechenden Märkten wie Polen. Unsere langjährige Partnerschaft mit Axpo und die jüngsten Erfahrungen mit dem Projekt in Jedwabno ermöglichten eine schnelle und effektive Abstimmung der Rahmenbedingungen für Dzięgielewo, das einen neuen Massstab für Energiespeicher in Mittel- und Osteuropa setzen wird.»

Dieser jüngste Vertrag für das Projekt Dzięgielewo stärkt die Position von Axpo als Technologie- und Handelspartner für grossräumige Energiespeicher in Polen. Seit mehreren Jahren entwickelt, baut und optimiert Axpo Speichersysteme im Grossmassstab in ganz Europa. Axpo ist seit 25 Jahren in Polen tätig und zählt heute zu den grössten unabhängigen Energiehändlern und Abnehmern erneuerbarer Energien des Landes. Das Unternehmen verwaltet ein Portfolio an erneuerbaren Energien von rund 16 TWh und entwickelt Photovoltaik-, BESS- und Biogasprojekte.

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