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Windenergie spielt im Winter eine besonders wichtige Rolle, weil rund zwei Drittel der Jahresproduktion in den windreichen Wintermonaten anfallen. In der Schweiz wird dieses Potenzial bisher kaum genutzt, obwohl die Technologie ausgereift und zuverlässig ist. 

Moderne Anlagen arbeiten auch bei moderaten Windgeschwindigkeiten effizient und sind deutlich leiser als frühere Modelle. Studien zeigen, dass das theoretische Windpotenzial in der Schweiz mehrere Dutzend Terawattstunden pro Jahr betragen könnte – genug, um einen erheblichen Beitrag zur Winterversorgung zu leisten. Die grössten Herausforderungen bestehen heute in langen Bewilligungsverfahren und lokaler Akzeptanz. Neue Verfahrenserleichterungen könnten jedoch dazu beitragen, den Ausbau zu beschleunigen. Insgesamt bietet Windenergie eine nachhaltige und winterstarke Ergänzung zur Solarenergie.

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Die wichtigsten Fragen und Antworten

Bereits heute verbraucht die Schweiz im Winter mehr Strom, als sie produziert. Windenergie ist eine ausgereifte Technologie mit beträchtlichem Potenzial in der Schweiz, wodurch sie substanziell zur Schweizer Stromversorgung beitragen kann. Die Axpo Energy Reports untersuchen deshalb, unter welchen Bedingungen Windenergie bis 2050 ausgebaut werden kann — technologieoffen und faktenbasiert. 

In der Schweiz besteht ein hohes Potential für Windenergie – auch wenn jeder Standort einzeln zu prüfen ist. Wind ist technologisch ausgereift und hinsichtlich Winterstrom besonders kosteneffizient. Langwierige Einspracheverfahren sind aktuell eine grosse Herausforderung für Windenergieprojekte. Um das Potential in der Schweiz zu nutzen, muss insbesondere der Beschleunigungserlass auf kantonaler Ebene konsequent und schnell umgesetzt werden. Hierbei sollten Kantone die Gemeinden einbinden, aber auf formale Zustimmung als Teil des Plangenehmigungsverfahrens verzichten. Zusätzlich müssen zusätzliche Eignungsgebiete ausgewiesen und die Planung aus einer gesamtschweizerischen Sicht gestärkt werden. 

  • Rund zwei Drittel der Jahresproduktion fallen in das Winterhalbjahr (Oktober bis März) 
  • Stabile Produktion, auch in Phasen geringer Sonneneinstrahlung  
  • Gut kombinierbar mit Solarenergie für saisonale Ausgeglichenheit  
  • Vergleichsweise niedriger Förderbedarf für Winterstrom